Camping und Corona

Es gibt gute Nachrichten: Campingurlaub ist wieder möglich! Auf was Sie jetzt achten sollten, wenn Sie eine Reise planen.

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Endlich wieder Campingurlaub! Was Viele herbeigesehnt haben, ist jetzt Realität. Doch wie bringt man Camping und Corona unter einen Hut und was gibt es zu beachten? Wir haben die wichtigsten Aspekte beleuchtet.
Die Urlaubsfreude kehrt auf die Camping- und Stellplätze zurück. Damit Sie auch in Zeiten von Corona einen erholsamen und unbekümmerten Urlaub verbringen können, haben wir folgende Tipps für Sie zusammengestellt.

Camping und Corona 1: Hygienekonzepte beachten und im Vorhinein informieren

  • Die Platzbetreiber haben sich mit Hygienekonzepten sehr gut auf die Urlaubssaison vorbereitet, so dass die Urlaubserlebnisse vor Ort möglichst wenig beeinträchtigt werden.
  • Sogar Sanitäranlagen und Schwimmbäder sind auf dem Gros der Plätze wieder geöffnet, jedoch wird dies unterschiedlich umgesetzt.
  • Ganz wichtig ist daher: Holen Sie entsprechende Informationen über die Hygienekonzepte der Plätze ein, bevor Sie Ihren Urlaub antreten. So kommt es im Nachhinein nicht zu bösen Überraschungen und Sie haben ebenfalls Sicherheit darüber, wie Sie sich am besten verhalten.

Hier finden Sie generelle Informationen darüber, welche Regeln Sie beim Besuch von Camping- und Stellplätzen beachten sollten.

Camping und Corona 2: Im Vorhinein reservieren und auf Spontanreisen verzichten

  • Wenn Sie gern spontan verreisen, wird dieser Wehrmutstropfen wohl leider oft bleiben: Die so beliebte Spontanität bei Caravaning-Reisen wird in dieser Saison eingeschränkt sein, da Camping- und Stellplätze ohne Reservierung nicht mehr einfach angefahren werden können.
  • Erkundigen Sie sich im Vorhinein, ob ein freier Platz zum Wunschzeitraum vorhanden ist und buchen Sie vor Reiseantritt.

Camping und Corona 3: Bei der Anmietung eines Fahrzeugs auf Flexibilität achten

  • Aktuell hat sich die Lage in Europa entspannt, doch niemand kann in die Zukunft blicken. Informieren Sie sich daher bei Ihrer Buchung, wie flexibel Ihre Vermietung ist, falls spontane Änderungen eintreten sollten. In der Regel sind die Vermieter kulant und ermöglichen Umbuchungen und Stornierungen oder geben Voucher aus.
  • In der Regel sind die Sanitäreinrichtungen inzwischen wieder geöffnet, dennoch sind autarke Fahrzeug von Vorteil, um nicht konstant auf die Sanitäranlagen vor Ort angewiesen zu sein. Daher achten Sie bei der Vermietung insbesondere auf die Ausstattung im Sanitärbereich und die Größe Ihres Frisch- und Abwassertanks, falls Sie auf Nummer sicher gehen möchten.

Welche weiteren Aspekte es beim Mieten eines Fahrzeugs zu beachten gibt, finden Sie hier.

Camping und Corona 4: Bei der Wahl des Reiseziels Reisewarnungen beachten

Campingurlaub in Deutschland

Durch die Öffnung der Camping- und Stellplätze ist Caravaning-Tourismus jetzt wieder in allen deutschen Bundesländern möglich. Die Nachfrage ist jedoch gerade in diesem Sommer groß. Bitte informieren Sie sich auf den Websites der Camping- und Stellplätze darüber, welche Anbieter konkret geöffnet haben und inwiefern noch Kapazitäten verfügbar sind. Eine Reservierung im Vorhinein ist jedoch in jedem Fall zu empfehlen.

 

Campingurlaub im Ausland

Das Auswärtige Amt warnt bis einschließlich 31.08.2020 vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland, außer

  • in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg*, Niederlande, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Republik Zypern),
  • in Schengen-assoziierte Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz),
  • in das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland, nach Andorra, Monaco, San Marino und in den Vatikanstaat,

* Aufhebungen von Reisewarnungen können durch nationale Einreisesperren oder durch Nichterfüllung der Pandemiekriterien verzögert werden. Werden in einem Land die Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von weniger als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten 7 Tagen überschritten, bleibt die Reisewarnung bestehen oder wird erneut ausgesprochen.

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