#Tipps

Richtig Beladen

Gepäck sicher verstauen und Gewicht einsparen

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Wer mit dem B-Führerschein unterwegs ist, für den sind die 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht die magische Grenze, die beim Packen nicht überschritten werden sollte. Wie das geht, zeigen unsere Tipps.
Auch wenn der Innenraum des Fahrzeugs es hergibt, die Beladung des Reisemobils oder Caravans bis unter die Decke ist keine gute Idee. Wer clever packt, hat alles mit an Bord und bleibt dabei unter der Gewichtsgrenze von 3,5t.

Sparen bei der Zuladung

  • Bei Gasflaschen sowie Campingmöbel lohnt es sich, auf Artikel aus Aluminium zu setzen und so Gewicht zu sparen.
  • Auch die Wasservorräte treiben das Gewicht nach oben. Ein halbvoller Wassertank reicht aus, denn auf Fahrt ist er schnell immer wieder aufgefüllt.
  • Proviant für den Hinweg ist wichtig, aber den Kühlschrank voll zu beladen ist unnötig. Die Verkostung einheimischer Produkte macht doch gerade das Urlaubserlebnis aus!
  • Ein 12-teiliges Geschirrset ist im Caravaning-Urlaub in der Regel nicht notwendig. Bei Küchenutensilien gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
  • An den meisten Campingplätzen gibt es Waschräume und vielerorts Waschsalons. So können auch längere Reisen gemeistert werden – ohne Unmengen von Kleidung mitzunehmen.
  • Achtung: Zusatzausstattung wie eine Markise, SAT-Antenne oder Klimaanlage zählen als Zuladung. Ihr Eigengewicht liegt zwischen 20 und 30 kg und muss miteinberechnet werden.

Richtiges Beladen

  • Das Gepäck sollte möglichst gleichmäßig im Fahrzeug verteilt sein.
  • Schweres Gepäck muss unten in Achsennähe platziert werden. Hierbei sollte dringend die maximale Achslast beachten werden! Angaben zur Achslast sowie zur Tragfähigkeit der Räder findet man im Fahrzeugschein.
  • Beim PKW-Caravan-Gespann müssen außerdem die Stützlast und die Anhängelast des Zugfahrzeugs beachtet werden. Diese Kennzahlen findet man ebenfalls im Fahrzeugschein.
  • Ebenfalls ist darauf zu achten, dass keine Gegenstände aus dem Fahrzeug herausragen.

Überblick behalten

  • Es ist wichtig, das Leergewicht seines Fahrzeugs zu kennen. Nur so kann man wissen, wie viel Zuladung erlaubt ist. Diese Angabe findet man im Fahrzeugschein.
  • Wiegt und notiert man sich das Gewicht des Gepäcks, hat man nicht nur einen guten Überblick über das Gesamtgewicht, sondern gleichzeitig eine übersichtliche und vollständige Packliste.
  • Das fertig beladene Fahrzeug kann man mithilfe von LKW-Waagen oder direkt beim TÜV, DEKRA oder dem ADAC gewogen werden.

Sind das Gesamtgewicht sowie das Gewicht auf den Achsen im grünen Bereich, dann steht der Fahrt nichts mehr im Weg!

Die Hersteller von Reisemobilen und Caravans verfolgen mit Leichtbau-Technologien seit Jahren das Ziel, das Gewicht der Fahrzeuge möglichst gering zu halten. Am Ende hat es jedoch der Käufer in der Hand und sollte auch bei der Ausgestaltung seines Wunschfahrzeugs das Thema Gewicht im Auge behalten.

  • Bei der Wahl der Größe des Wassertanks muss man sich im Klaren sein, dass größer— ob leer oder voll — auch schwerer bedeutet.
  • Bei der Erwärmung von Luft und Wasser kann man auf ein Kombigeräte setzen. Auf diese Weise lässt sich Platz und Gewicht einsparen.
  • Zum Beheizen des Fahrzeugs ist die Dieselheizung eine weitere Alternative. Sie ersetzt in diesem Fall die Verwendung von Gasflaschen.
  • Beim Einbau des Betts kann man statt eines Lattenrosts die leichteren Tellerfedern einbauen lassen.
  • Auch bei der Batterie kann Gewicht gespart werden, denn Lithium-Batterien sind deutlich leichter als die gängigen Gel-Batterien.

Nach der Lieferung des Fahrzeugs findet man die Angabe des Leergewichts normalerweise im Fahrzeugschein. Fehlt diese Angaben, lohnt es sich, das Fahrzeug nach dem Kauf selber wiegenzulassen, um zu wissen, wie viel Zuladung möglich ist.

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