Leasen statt kaufen – ein Überblick

Neben Kaufen und Mieten stellt das Leasing eine dritte Möglichkeit für die Finanzierung von Freizeitfahrzeugen dar. „Leasing“ bedeutet im ursprünglichen Wortlaut soviel wie Pachten. Heute wird es jedoch überwiegend als Begriff für den ratenfinanzierten Erwerb von Gegenständen verwendet. Gegen Zahlung einer monatlichen Leasing-Rate erwirbt der Käufer so Anteilsrechte.

Nach Ablauf des Leasing-Vertrags geht bei dieser Finanzierungsform das Fahrzeug nicht automatisch in den Besitz des Leasing-Nehmers über. Allerdings wird in den meisten Fällen eine Kaufoption – zum Restwert – angeboten. Dies kann für Gewerbetreibende durchaus steuerliche oder bilanztechnische Vorteile bieten.

„Leasen“ Sie das Kleingedruckte

Bei Leasing-Verträgen lohnt es sich, genau hinzuschauen. Diese Verträge werden häufig mit Nebenleistungen wie Versicherung oder Wartung in Service-Leasing-Verträgen pauschaliert durch Aufschläge abgerechnet. Klar, denn der Leasing-Geber hat natürlich auch ein Interesse daran, dass das Fahrzeug im bestmöglichen Zustand ist. Ob sich das für Sie lohnt oder nicht, gilt es dabei genau zu hinterfragen.

Das empfehlen auch die Experten. „Für gewerbliche Käufer und bei der Finanzierung von Luxus-Reisemobilen wird diese Alternative recht oft genutzt. Sie erhöht die Handlungsspielräume“, so Norbert Müller von der Deutschen Leasing Finance. Für Privatleute ist es in der Regel sinnvoller, eventuell über eine kostengünstigere Finanzierung nachzudenken.