Das Reisemobil als idealer Tourenbegleiter: VELO-Deutschlandtour: Flensburg - Oberstdorf

10 Rennradler - 1.045 km - 48 Stunden - 3 Begleitmobile - nonstop!

Start: Christi Himmelfahrt 2014, pünktlich 12:00 Uhr: In Begleitung von drei Reisemobilen starten die Sportler an der dänischen Grenze bei Flensburg.

Ankunft: Nach ca. 1.045 gefahrenen Kilometern fahren die Velos am Samstag, pünktlich mit dem Läuten der Mittagsglocken auf dem Marktplatz von Oberstdorf - Deutschlands südlichster Gemeinde - nach einer Gesamtfahrtzeit von 48 Stunden ein. 

Gefahren wurde in 3 Teams; nach ca. 50 Kilometern erfolgte jeweils der Wechsel am verabredeten Reisemobil-Stützpunkt.

Es geht los!
Radler und Reisemobilisten starten planmäßig

Die Etappenziele stehen längst fest. Die Räder sind gecheckt und die Reisemobile mit den ersten Etappenfahrern besetzt. Los geht's!
Nach einer flotten Fahrt und von Rückenwind angeschoben, erreichen die Teilnehmer am frühen Abend Hamburg. Hier müssen erstmals die Räder geschoben werden, denn um die Elbe zu queren nutzt man den Alten Elbtunnel.

Nun gilt es, gut durch die erste Nacht zu kommen. Mit bester Beleuchtung geht es zügig weiter Richtung Süden; die Durchschnitts-Geschwindigkeit von etwa 27 km/h kann gehalten werden. Als es  mit den morgendlichen Sonnenstrahlen in das Weserbergland geht, stehen die ersten längeren Anstiege an.

Weiter geht es durch das Paderborner Land und über die Städte Fritzlar, Alsfeld und Gelnhausen in heimische Gefilde. Kurz vor 17 Uhr erfolgt die Durchfahrt in Karlstein-Großwelzheim. An der Alten Schule im Ortszentrum werden die Radfahrer mit Blasmusik und viel Beifall von ca. 50 interessieren Fans begeistert begrüßt

In den Morgen hineinradeln

Rendsburger Elbtunnel

Kurzer Stop in der Heimat

Bei Kaffee und Kuchen ist nur wenig Zeit für regen Austausch und eine kurze Pause. Doch die Radfahrer tragen während der gesamten Tour einen GPS-Sender mit sich, so dass es allen Interessierten möglich ist, die Tour in Echtzeit zu verfolgen.

So ist jederzeit sichtbar, wie die Teams vorwärts kommen. Nach einer guten Stunde, gestärkt und voller Motivation, geht es weiter; Räder und Mobile setzen die  Tour fort: 'gen Süden.

Bis nach Kleinheubach geht es nun flach am Main entlang, bevor die Topographie hügelig wird. Die zweite Nacht hat es in sich. Der Odenwald sowie die Ausläufer der Schwäbischen Alb lassen die Fahrer etliche Höhenmeter sammeln. Und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wird es bei manch rasanter Abfahrt recht frisch.

Mit dem Morgengrauen sind die Teams bereits weit hinter Ulm. Von nun an geht es stetig leicht wellig - über Memmingen und Kempten - dem Ziel entgegen.

Erste Wehmut kommt auf, da man sich dem Ziel nähert. Aber auch Erleichterung und große Freude, es nun bald geschafft zu haben! Die Berge vor Augen mobilisieren die letzten Kraftreserven. 

Zwei Tage und Nächte mit wenig Schlaf und viel sportlichem Einsatz machen sich bei manchen Teilnehmern mehr oder weniger bemerkbar.

Zieleinfahrt in Oberstdorf: emotionaler Abschluss mit Kuhglockengeläut

Pünktlich zum Mittagsläuten haben sie Ihr Ziel erreicht. 10 Velos radeln einmal quer durch Deutschland.

Mit dem was nun auf dem Marktplatz in Oberstdorf auf sie wartet haben sie nicht gerechnet: Mehrere Vereinsmitglieder sind extra angereist und bereiten den Deutschlandtour-Fahrern einen sehr emotionalen und gebührenden Empfang. Mit Plakaten, dem Läuten von Kuhglocken, unter den Anfeuerungsrufen von weit mehr als 100 Spalier-Stehenden und Schaulustigen durchfahren die Radfahrer das Zielband.  

Das Zweirad kommt mit!

Fahrrad fahren liegt nach wie vor voll im Trend. Ob hoch-sportlich ober mit der ganzen Familie als Freizeitaktivität; Reisemobile und Caravans sind die idealen Tourenbegleiter.

Radln mit Rückenwind - warum nicht?

Elektrounterstützung macht das Fahrrad noch universeller einsetzbar, erhöht Fahrspaß und Reichweite. Fast jeder bedeutende Fahrradhersteller einen Stromer im Programm.

Wenn Sicherheit zum Tragen kommt

Was nicht reinpasst, muss halt außen dran. So könnte das Motto der Trägersysteme lauten. Auch wenn im Fahrzeug noch Platz ist, sind Trägersysteme häufig die bessere Wahl.