Das schnellste Reisemobil der Welt

Rekordfahrt  mit 270 Km/h

Variabel, innovativ, funktional, alltagstauglich –Attribute, die man seit dem legendären Bully mit dem T-Modell von VW verbindet. Doch ein VW T5 mit Porsche-Unterbau –  geht das zusammen?

Die Antwort ist JA!

SpaceCamper entwickelte in Zusammenarbeit mit der Automobilmanufaktur TH AUTOMOBILE den SpaceCamper TH5, der als schnellstes Reisemobil der Welt auf dem Caravan Salon 2013 seine Weltpremiere feierte.

Ein 6-Zylinder-Heckmotor aus dem Porsche 911wurde inklusive Getriebe und Fahrwerksteilen in einem SpaceCamper Open verbaut, wie im klassischen VW Bulli unter dem hinteren Bettpolster. Diese Kraftmaschine sorgt für insgesamt 550 Pferdestärken und eine Geschwindigkeit von bis zu 280 km/h. Die Karosse stammt vom VW-Bus. Durch diese Zusammenarbeit entstand der weltweit einzige Sportwagen, in dem man auch kochen und nähen kann.

Auf einem High-Performance-Event in Nardó/Italien schafft der TH5 eine Spitzengeschwindigkeit von 270 Km/ h und stellte den bisherigen Geschwindigkeitsrekord eines Reisemobils von 222 Km/h ein. Somit gilt der TH5 als schnellstes Reisemobil der Welt.

Weitere Informationen und Berichte unter www.spacecamper.de

Alltags-Camping-Projekt:

Ein Jahr leben und arbeiten im VW-Bus

Das Projekt startete Anfang Januar 2012, um den Ausbau praktischer zu machen, Zubehör zu testen und auch Möglichkeiten des mobilen Lebens und Arbeitens im VW-Bus zu erproben. In dem Jahr hat Ben Wawra (Geschäftsführer von SpaceCamper) lediglich 17 Nächte anderswo als in seinen VW-Bus geschlafen. Teilweise begleitet wurde er dabei von seinen beiden Kindern Lara (8 Jahre) und Jan Hardy (6 Jahre) mit rund 150 Nächten.


Das Jahr verlief viel besser als je erwartet:

Die Kinder waren dabei kein pauschaler Mehraufwand, sondern brachten eine Menge Begeisterung mit, die ihren Vater mitriss: "Wir haben an den Wochenenden viele tolle Ausflüge gemacht. Meist sind dann die Kinder die Kapitäne und ich bin der Steuermann. Sie bestimmen also Ziele wie das Deutsche Museum, ich fahre uns hin und wir verbringen das Wochenende in München. Wochentags haben wir oft direkt vor der Schule übernachtet oder zumindest direkt davor gefrühstückt. Meine Tochter hat sonst Angst, dass wir in einen Stau kommen und zu spät kommen. Für diesen Service übernehmen die Kinder auch gerne das Kochen. So ein Bus ist ja von der Größe auch schon nahe an einer Puppenküche."

Die Außendusche hat Wawra bis in den Hebst hinein stark benutzt. Im Winter wird die Dusche eine wunderbare Motivation, regelmäßig Sport zu treiben. "Durch das Leben im Bus gewinnt man unheimlich viel Zeit: Haushaltsarbeiten reduzieren sich enorm. Statt Staubsaugen muss ich nur einen kleinen Fußabtreter ausschütteln. Vor allem entfallen die ganzen Fahrten zwischen Wohnung, Arbeit und Freizeit. Man wird damit automatisch viel aktiver. Ich bin jetzt wieder richtig sportlich geworden und fühle mich sehr gut dabei."

Nach einigen Wochen war es Ben Wawra im Camper so gemütlich geworden, dass er zunehmend dort arbeitete. Immerhin hat das enorme Vorteile: Welches andere Büro kann man dergestalt an den Rhein drapieren, dass die Aussicht perfekt zur aktuellen Arbeit passt? Der naheliegende Gedanke ist der nach dem beschränkten Platz. In Wirklichkeit jedoch hat der SpaceCamper-Chef nicht weniger Platz, sondern mehr: "Ich bin dazu übergegangen, einige längere Mitarbeitergespräche nicht mehr in einem Büroraum durchzuführen, sondern in einem Kanu."

Aus all diesen Gründen gibt es in Sachen Lebensgestaltung einen klaren Vorsatz fürs neue Jahr: "Meine Kinder und ich wollen auch 2013 viel Zeit im Bus verbringen."