Feiern wie die Fans. Reisen wie die Weltmeister

Entdecken Sie das wahre Herz Russlands und die Leidenschaft des Fußballs

Road to Russia - Mit Heimvorteil bis ins Finale

WM am Fernseher kann jeder. Gemeinsam mit Sportbuzzer machen wir die WM zum einmaligen Caravaning-Abenteuer: 6 Wochen lang reisen wir 20.000km entlang der WM-Städte bis zum Finale in Moskau. Dank Reisemobil immer ein Stück näher an der ungebremsten Leidenschaft der Fans, der wahren Schönheit des Landes, seinen Menschen und unzähliger kulinarischer Genüsse.

Fußball abseits der Stadien: Russland ist Weltmeister im Moorfußball

Fußball ist in Russland keine ganz so große Nummer, wie zum Beispiel in Deutschland. Einerseits, weil es abgesehen von der Halbfinal-Teilnahme bei der EM 2008 keine bedeutenden Erfolge gibt, auf die Russen zurückblicken. Das könnte sich mit dieser WM natürlich ändern, denn bis jetzt sieht’s ganz gut aus für Russland. Anderseits aber, weil es hier andere Sportarten gibt, in denen die „Sbornaja“ (das russische Wort für Nationalmannschaft) schlichtweg erfolgreicher ist. Viele wissen, dass in Russland - und das mag auch an der geographischen Lage liegen - Eishockey ziemlich populär ist. 

Wovon die meisten allerdings noch nie gehört haben, ist der sogenannte Moor-Fußball: In dieser Sportart sind die Russen Weltmeister. Der größte Unterschied zwischen Fußball und Moorfußball, international Swamp Soccer genannt, liegt im Spielfeld. Anstatt eines Rasenplatzes, wird hier auf – oder man könnte auch sagen „in“ – einem Sumpf gespielt. Und so wird jede, ja wirklich jede Bewegung, zu einer enormen Anstrengung. Von Sprints, über Tribblings bis hin zu Schüssen und Torparaden wird im knietiefen Moor jeder Spielzug zum Kraftakt. Sankt Petersburg, umgeben von sumpfigen Moorgebieten, ist so etwas wie russische Hochburg für Moorfußball und so gibt es dort zahlreiche erfolgreiche Vereine, die in natürlicher Umgebung hart trainieren und diesem außergewöhnlichen Sport nachgehen. Dementsprechend ist es auch kein Zufall, dass ein großer Teil der 12 russischen Mannschaften, die jährlich bei der Moor-Fußball-WM in Finnland antreten, aus Sankt Petersburg stammen. 

Lisa, René und Alexander trafen einen der Hauptförderer von Moorfußball in Russland: Maxim Wetschorek ist zweifacher Weltmeister und Organisator zahlreicher Turniere in Russland. Er hat den drei Reisenden im Videointerview erklärt, warum man sich in einen solchen Sport verliebt.


WM-Fieber in Moskau

Sowohl die russische, als auch die deutsche Mannschaft haben in ihren Auftaktspielen zur WM 2018 überrascht - auf unterschiedliche Arten. Aber wer die WM und ihr Gastgeberland wirklich kennenlernen will, den interessiert mehr, dass und wie gefeiert wird, als wer da feiert. Also nichts wie auf die größte Fan-Meile im Zentrum Moskaus. 

Lisa, René und Alexander erleben den Roten Platz in Moskau als Schauplatz einer friedlich aber stimmungsvollen WM-Party. Das entspannte und fröhliche Miteinander überschattet alle Spielergebnisse, die neben der ausgelassenen Stimmung nebensächlich wirken. Mitten in der Moskauer Innenstadt, umringt von den berühmtesten Sehenswürdigkeiten, ist dieser Platz auch ohne WM ein ganz besonderer Ort. Er befindet sich vor den östlichen Mauern des Kremls, dicht an der Basilius-Kathedrale, dem Lenin-Mausoleum und dem Warenhaus GUM, weshalb er als zentrales Wahrzeichen Moskaus gilt. 

Aber jetzt und die nächsten Wochen ist er vor allem eins: ein Ort zum Feiern. 


700 Km von der Ostsee nach Moskau

Mit dem Reisemobil schafft man in 10 Stunden, wofür der russische Schriftsteller Alexander Radischtschew im 18. Jahrhundert noch eine ganze Woche brauchte. 

Auf den 700 km von Sankt Petersburg nach Moskau erlebt man Russland in allen Facetten. Über die kostenpflichtige, aber dafür perfekt asphaltierte Autobahn, fährt man vorbei an verträumten Landschaften und eingeschlafen wirkenden Dörfern mit teils maroden Bauten aber dafür fast immer mit prunkvollen Kirchen. Schnell wird klar: in Russland gibt es, landschaftlich betrachtet, alles – und von allem ziemlich viel. 

Toll ist, dass man sich ums Tanken beim Caravaning in Russland in zweierlei Hinsicht keine Gedanken machen muss. Erstens ist das Versorgungsnetz, besonders entlang der Autobahnen, mehr als ausreichend. Zweitens bekommt man hier für umgerechnet 45,50 Euro schon 73,89l Diesel. Ein Preis, von dem man beim Reisen in der EU nur träumen kann. 


Abstecher nach Sankt Petersburg

Unterwegs zum Eröffnungsspiel nach Moskau machen unsere Kollegen von Sportbuzzer einen lohenden Umweg über Sankt Petersbug. Nicht umsonst als „Venedig des Nordens“ bezeichnet, besticht die Hafenstadt an der Ostsee mit einzigartiger Architektur, Kultur und Geographie. 

Die Newa, ein Fluss, der weiter nordwestlich im Landesinneren aus dem Ladogasee entspringt, teilt sich in Sankt Petersburg, bevor er in die Ostsee mündet. Damit teilt er auch die Stadt selbst in vier Bereiche. In die Wyborger Seite, die Petrograder Seite, die Wassiljewski-Insel und den größten Bereich: Das Zentrum. 

Die architektonischen Besonderheiten liegen vor allem in der Dimension. Tolle Gebäude und imposante Paläste findet man auch im Rest Europas, doch in Sankt Petersburg sind sie einfach etwas größer und beeindrucken somit auf ihre eigene Art. 

Beispielsweise das Schloss Petershof, 30km westlich des Stadtzentrums, muss man einfach selbst gesehen haben. Nur so bekommt man einen Eindruck der Macht Zar Peters I, die in diesem Prachtbau bis heute nachzuwirken scheint. 

Außerdem machen die hochkarätigen Museen, allen voran sind das Eremitage und das Russische Museum zu nennen, Sankt Petersburg zu einem kulturellen Zentrum. Hier gibt es Kunstwerke der verschiedensten Epochen zu bestaunen - nicht nur aus Russland.

Insgesamt, so stellt man fest, herrscht hier ein einzigartiges Flair, das unsere drei Reisenden so aus keiner anderen Stadt kennen. Nicht zuletzt deshalb, zieht die Stadt jeher Literaten, Maler, Kunstschaffende aller Arten und nun auch Lisa Neumann, René Wenzel und Alexander Salenko in ihren Bann.


3 Länder in 3 Tagen. Das WM-Mobil erreicht Russland

Nach dem Aufbruch in Hannover führen die ersten 1800 Kilometer durch Deutschland, Polen, Litauen und Lettland. Somit braucht es drei Tage Fahrt und natürlich drei Übernachtungen im Reisemobil bis Lisa, René und Alexander die russische Grenze erreichen. Und dann geht alles ganz schnell. Von der Europäischen Union ins WM-Gastgeberland gelangt man in drei Schritten: Eine Kontrolle beim Verlassen der EU in Lettland, die Durchquerung der sogenannten Transit-Zone, die Lettland mit Russland verbindet, und schließlich eine letzte Kontrolle an der russischen Grenze. Nervige Wartezeiten und unfreundliche Kontrollen – keins dieser Klischees bewahrheitet sich. Sogar über die Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts für Reisemobile (3,5 Tonnen), wegen des randvollen Wassertanks, wird nachsichtig hinweggesehen. Und so rollt das WM-Mobil schon zwei Stunden nach der ersten Kontrolle auf lettischer Seite über russischen Boden. So macht reisen Spaß. Vorfreudig geht es nun weiter ins Landesinnere. Nächster Halt: Eröffnungsspiel in Moskau.


Anstoß zum WM Abenteuer

Die Aufstellung steht fest: Lisa Neumann, René Wenzel und Alexander Salenko sind unterwegs auf der „Road to Russia“ zur WM. Ihr Reisemobil ist voll beladen und unsere drei Reporter gespannt: „Wie lebt es sich in Russland während der WM?" und vor allem „Wie erlebt man eine so außergewöhnliche Reise mit dem Wohnmobil?“. 16 Städte, die durch bis zu 29 Stunden Fahrt voneinander getrennt sind, wollen sie auf ihrer Reise erkunden. Dabei werden sie die verschiedensten Seiten Russlands kennenlernen: Von Karibik-Feeling in Sotschi am Schwarzen Meer, über idyllische Natur im Landesinneren bis hin zum „Venedig des Nordens“: Sankt Petersburg, die Hafenstadt an der Ostsee. Bleiben Sie gespannt!


Mit Planung und dem richtigen Fahrzeug um Heimvorteil

Caravaning-info Road to Russia Vorbereitung Werk

„Einfach ein Reisemobil mieten, Kameras reinwerfen und los geht’s“ – ganz so einfach war die Planung natürlich nicht. Unser Russlandtrip bedurfte guter Vorbereitung: neben den Visa mussten nämlich noch die Akkreditierungen für unsere Reporter beantragt werden. Und das geht nur persönlich beim Auswertigen Amt in Moskau. Gesagt, getan - doch in welchem Reisemobil es auf die „Road to Russia“ gehen sollte und was es bei der Landesdurchquerung mit einem solchen Fahrzeug zu beachten gibt, das musste noch erkundet werden. Unsere drei Reporter wollten mit eigenen Augen sehen, wie ihr Reisemobil für den Russlandtrip gebaut wird und besuchten die Sunlight-Fabrik im sächsischen Neustadt. Und siehe da: von Dusche, WC und vollständig eingerichteter Küche, über Satelliten-TV und mehr als genügend Stauraum und Betten. Das zukünftige WM-Mobil lässt keine Wünsche offen. So kann man auch der aufregendsten Reise gelassen entgegenblicken.

Das passende Fahrzeug 

Caravaning-info Fahrzeugtypen

Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Fahrzeugtypen 

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caravaning-info Caravaning in Russland

Viele kennen Russland vom Hörensagen. Doch Klaus Vierkotten hat Russland selbst bereist. Und zwar sehr intensiv. In seinem spannenden Bericht nimmt er Sie mit durch unendliche Weiten des „Riesenreichs im Osten“ und führt Sie entlang der WM-Spielorte zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Als erfahrener Reisemobilist prüft er die Caravaning-Tauglichkeit Russlands auf Herz und Nieren und teilt seine wertvollen Tipps und Erfahrungen mit Ihnen. Lassen Sie sich mitreißen von der ansteckenden Faszination für ein oft unterschätztes und doch so lohnenswertes Caravaningziel.


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