In luftiger Höhe
Auf geht’s ins Gebirge. Doch dort herrschen andere Bedingungen als im Flachland. Dementsprechend gelten auch andere Kriterien in der Vorzeltwahl. Wind und Niederschläge fallen dort meist intensiver und vor allem überraschender aus. Deshalb ist es wichtig, richtig gewappnet zu sein. Wind und Sturmböen sollten keine unnötigen Angriffsflächen geboten werden. Der Campingexperte empfiehlt diesbezüglich eine Dachform mit möglichst wenig Dachüberstand. Ein weiterer Vorteil davon ist, dass das Gewicht von Zelthaut und Gestänge geringer ausfällt und auch der Abbau schneller geht – für den Notfall einer Unwetterwarnung.
Hohlsäume, vorzugsweise mit Klett- oder Flauschbandverschluss, in den Vorder- und Seitenwänden dienen der besseren Gestängeführung bei der Verbindung des Zeltgestänges mit der Zelthaut. Dadurch wird die Zelthaut ruhig gehalten und bei Wind das Schlagen des Zeltgewebes gegen das Gestänge vermieden. Zusätzlich zum Stahlgestänge sind hier auch ausreichende Zusatzstangen, wie zum Beispiel First- und Orkanstangen notwendig. Sie geben dem Zelt die sichere Stabilität bei entsprechender Wetterlage. Die einzelnen Zeltteile sollten eine individuelle Nutzung ermöglichen, damit Fenster und Türen immer entgegengesetzt zur Wetterseite ausrichten zu können.


