Gepäcksysteme für Reisemobile

Wie auch für Pkw sind für viele Reise- und Freizeitmobile nachrüstbare Dachträger verfügbar. Allerdings erfordert die beachtliche Fahrzeughöhe eines Reisemobils doch einen gewissen Aufwand, wenn Gepäck ganz oben mitgenommen werden soll. So notiert man meist zum Träger auch gleich eine Leiter auf dem Bestellschein. Zudem vergrößert sich mit dem Aufgepackten die Fahrzeughöhe, über die man stets in Kenntnis sein sollte.
Dank der stabilen Konstruktion von Reisemobilen sind oft so hohe Hecklasten realisierbar, dass sogar Scooter und Motorräder ganz hinten einen Platz finden. Natürlich nur auf entsprechenden Trägern. Diese sind mit dem Rahmen verbunden und meist abnehmbar. Die Wahl des richtigen Zweiradträgers hängt in erster Linie von dem mitzunehmenden Motorrad ab. Die Gewichtsfrage muss geklärt sein, aber auch die Länge des Bikes darf die Reisemobilbreite nicht überschreiten.

Da ein Motorrad leicht mal 150 Kilo und mehr auf die Waage drückt, ist die Frage des Beladens nicht gänzlich belanglos. Eine hohe Ladeebene ist schwieriger zu bewältigen als eine niedrige. Auffahrrampen sind nötig und diese wird stets mitgeführt. Wenn das Motorrad auf dem Träger steht, muss es noch richtig befestigt werden. Zurrgurte sind hier das Mittel der Wahl und es ist darauf zu achten, dass das Motorrad im eingefedertem Zustand auf dem Träger weilt. Geeignete Befestigungspunkte für die Gurte sind vorn die untere Gabelbrücke oder der Lenker und hinten die Beifahrerfußrasten oder Teile des Rahmenhecks. Auspuff und Verkleidungsteile halten den Belastungen meist nicht Stand.
Noch ein Tipp: Liegt ein Zurrgurt auf einem Lackteil an, diesen mit einem Tuch unterlegen, ansonsten drückt sich das Gewebemuster ein.



