Bandbreite
Die Bandbreite bezeichnet ursprünglich den Bereich zwischen einer oberen und einer unteren Frequenz, also die Differenz der beiden Frequenzen. In der Telekommunikationstechnik bezeichnet die Bandbreite den Frequenzbereich, indem die Datenübertragung möglich ist.
Umgangssprachlich wird die Bandbreite häufig mit der Datenübertragungsrate verwechselt, also der Datenmenge, die in einer bestimmten Zeiteinheit übertragen werden kann. Man verwendet die Bandbreite hier als Synonym für die Verbindungsgeschwindigkeit.
Frequenz
Die Frequenz gibt die Anzahl der Wiederholungen von bestimmten Vorgängen innerhalb eines Zeitraumes an. Häufig wird die Frequenz als Maß von Schwingungen in einer Sekunde verwendet. Die Anzahl der Rechenvorgänge von Computerchips wird auch als Frequenz angegeben. Sie ist heute ein Vielfaches ( kHz, MHz oder auch GHz) der Einheit 1 Hertz oder 1/s.
Browser
Ein Browser (auch Webbrowser) ist ein - meist kostenloses - Programm zum Betrachten von Websites (WWW-Seiten, Internet-Seiten). Die bekanntesten Browser sind Netscape, Firefox und der Microsoft Internet Explorer.
Chat
Chat (Plauderei) ist die schriftliche Live-Diskussion von Teilnehmern über Tastatur und Bildschirm. Man benötigt dazu entweder geeignete (meist kostenlose) Programme, oder eine Website, die Zugang zu einem Chat bietet.
Download
Herunterladen von Daten aus dem Internet auf den eigenen Computer.
D+-Klemme
Verfügt eine Sat-Anlage über einen D+-Anschluss, fährt die Anlage beim Drehen des Zündschlüssels automatisch ein.
Fair Use Policy
Spezielle Vertragsklausel bei Tarifen für Internetverbindungen via Satellit. Nutzern, die überproportionalen Traffic (Datenverkehr) verursachen, wird demnach ihre Verbindungsgeschwindigkeit zeitweise reduziert. Damit soll die mögliche Bandbreite für alle Nutzer bestmöglich ausgenutzt und die Verbindungsrate auf gleichmäßig hohem Niveau gehalten werden. Die Fair Use Policiy fällt bei verschiedenen Providern ganz unterschiedlich aus. Das Kleingedruckte zu lesen lohnt daher unbedingt.
Bei Online-Diensten und Internet-Providern: eine Gebührenstruktur, die nur aus einem monatlichen Grundbeitrag besteht, ohne zusätzliche Berechnung der Online-Stunden. TIPP: In Deutschland fallen bei manchen als Flatrate bezeichneten Angeboten zusätzliche Verbindungs- und / oder Telefongebühren an. Es gilt stets die Fair Use Policy.
Footprint (oder Ausleuchtzone)
Ausleuchtzone oder Footprint (engl., wörtlich Fußabdruck) ist ein Begriff aus der Satellitentechnik. Darunter versteht man die Abbildung des Empfangsbereichs eines Satellitensignals auf einer Karte, die Ausleuchtzone eines Satelliten. Auf manchen Footprints wird auch die Signalstärke bzw. die daraus errechnete benötigte Antennengröße in verschiedenen Bereichen des Footprints visuell dargestellt.
GSM
Das Global System for Mobile Communications (früher Groupe Spécial Mobile, GSM) ist ein Standard für volldigitale Mobilfunknetze, der hauptsächlich für Telefonie, aber auch für leitungsvermittelte und paketvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen (Short Messages) genutzt wird. Es ist der erste Standard der sogenannten zweiten Generation („2G“) als Nachfolger der analogen Systeme der ersten Generation (in Deutschland: A-Netz, B-Netz und C-Netz) und ist der weltweit am meisten verbreitete Mobilfunk-Standard.
GSM wurde mit dem Ziel geschaffen, ein mobiles Telefonsystem anzubieten, das Teilnehmern eine europaweite Mobilität erlaubte und mit ISDN oder herkömmlichen analogen Telefonnetzen kompatible Sprachdienste anbot.
Maximaler Datentransfer: 220 kbit/s.
Hotspots / Wlan-Hotspots
Steht für einen drahtlosen Internetzugang. Häufig auf Flughäfen, in Bahnhöfen, Hotels, Campingplätzen oder Restaurants zu finden.
HSDPA
HSDPA steht für High Speed Downlink Packet Access; ein Übertragungsverfahren der dritten Mobilfunkgeneration UMTS. Die schnelle Datenübertragung von bis 13,98 MBit/s erreicht DSL ähnliche Verhältnisse und ermöglicht so ein schnelles Herunterladen von größeren Datenmengen (wie zum Beispiel Filme oder Software). Das Gegenstück zum HSDPA stellt das HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) dar, welches hohe Upload Geschwindigkeiten von bis zu 5,8 Mbit/s ermöglicht. Sowohl die maximale HSDPA- als auch die maximale HSUPA Geschwindigkeiten sind jedoch Werte, die nur unter idealen Bedingungen erreichbar sind. In der alltäglichen Praxis muss man also eher mit einer HSDPA Geschwindigkeit von bis zu 3,6 MBit/s und einer HSUPA Geschwindigkeit von bis zu 1,4 MBit/s rechnen.
iLNB
Interaktiver LNB, der bei Satelliten mit Rückkanal das Empfangen und das Senden von Daten ermöglicht.
IP-Adresse
IP steht für Internetprotokoll, die IP-Adresse identifiziert einen Computer im Internet, macht ihn somit adressierbar und erreichbar.
UMTS
Das Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G), mit dem deutlich höhere Datenübertragungsraten (bis zu 14,4 Mbit/s mit HSDPA, sonst max. 384 kbit/s) als mit dem Mobilfunkstandard der zweiten Generation (2G), dem GSM-Standard (bis zu 220 kbit/s bei EDGE; ohne max. 55kbit/s), möglich sind.
kbit/s
Die Datenübertragungsrate (auch Datentransferrate, Datenrate oder umgangssprachlich Verbindungsgeschwindigkeit, Übertragungsgeschwindigkeit, und nicht ganz zutreffend auch „Kapazität“, „Bandbreite“ genannt) bezeichnet die digitale Datenmenge, die innerhalb einer Zeiteinheit über einen Übertragungskanal übertragen wird. Diese wird gemessen durch das Zählen von Dateneinheiten pro Zeiteinheit (Durchsatz von Daten). Die kleinste Dateneinheit ist das Bit, weshalb sie häufig als Bitrate in der Einheit Bit pro Sekunde (bit/s, kurz b/s auf englisch bps) angegeben wird.
Vielfache dieser Einheit können mit Einheitenvorsätzen gebildet werden, beispielsweise steht 1 kbit/s für 1000 bit/s. Bei Datenübertragungsraten werden die Einheitenvorsätze traditionell in ihrer SI-konformen dezimalen Bedeutung verwendet. So überträgt beispielsweise Gigabit Ethernet bei einer Trägerfrequenz von 125 MHz durch das 5-PAM-Modulationsverfahren mit 2 bit pro Phase über vier Adernpaare 1.000.000.000 bit/s. Gleiches gilt bei Datenraten von Audiosignalen (Audio-CD: Abtastrate von 44.1 kHz bei zwei Kanälen mit je 16 bit = 1.411.200 bit/s, MP3: 128 kbit/s = 128.000 bit/s). Vereinzelt werden in jüngerer Zeit Einheitenvorsätze auch in einer hybriden binär/dezimalen Bedeutung verwendet. Bezeichnete die Angabe 768 kbit/s bei ADSL eine Übertragungsrate von 768.000 bit/s, so steht die Bezeichnung 6 Mbit/s bei ADSL üblicherweise für 6.144.000 bit/s (=6*1024*1000).
In Bereichen, in denen eine parallele Datenübertragung eingesetzt wird (vor allem beim Zugriff auf Datenspeicher über einen Datenbus), wird die Übertragungsrate auch häufig in Byte pro Sekunde (Byte/s, kurz B/s auf englisch Bps) angegeben, womit üblicherweise Vielfache von 8 Bit pro Sekunde gemeint sind; man muss also darauf achten, ob eine Übertragungsrate z. B. mit 1 MB/s oder mit 1 Mbit/s angegeben wird (letztere Angabe entspricht nur einem Achtel der Geschwindigkeit der ersten).
Prepaid
Heißt vorausbezahlt. Eine Prepaid-Sim-Karte für Handy besitzt eine zugewiesene Telefonnummer und ein Guthaben (Volumentarif) oder eine Flaterate für einen bestimmten Zeitraum. Ins Handy einschieben, telefonieren oder im Web surfen. Auch UMTS-Sticks für den Laptop gibt es in einer Prepaid-Version.
Provider / ISP
Internetdienstanbieter oder Internetdienstleister (engl.: Internet Service Provider, abgekürzt ISP), im deutschsprachigen Raum auch oft nur Provider, weniger häufig auch nur Internetanbieter oder Internetprovider genannt, sind Anbieter von Diensten, Inhalten oder technischen Leistungen im Internet zu festgelegten Tarifen.
Receiver
Kurz: Empfangsgerät, auch Internet- oder Satellitenmodem. Er empfängt Daten vom Satelliten und verstärkt sie.
Roaming-Gebühren
Der Begriff Roaming (engl. herumwandern, streunen, herumstreifen) stammt ursprünglich aus dem Bereich des GSM-Funknetzes. Herkömmliches GSM-Roaming ist[1] die Fähigkeit eines Mobilfunknetz-Teilnehmers, in einem anderen, fremden Netzwerk als seinem Heimnetzwerk selbstätig Anrufe empfangen oder tätigen zu können, Daten schicken und empfangen zu können oder Zugriff auf andere Mobilfunknetzdienste zu haben. Roaming-Fähigkeiten haben dann z. B. für einen Teilnehmer Bedeutung, wenn er sich außerhalb des Funkbereichs bewegt, welches durch sein Heimnetzwerk abgedeckt wird. Die Einsatzbereitschaft der Endgeräte außerhalb des eigenen Funknetzes wird durch Authentifikation, Autorisierung und Verrechnungsverfahren (Billing) technisch unterstützt.
Skype
Skype ist eine unentgeltlich erhältliche VoIP-Software mit Instant-Messaging-Funktion, Dateiübertragung und Videotelefonie, die ein proprietäres Protokoll verwendet.
Sie ermöglicht das kostenlose Telefonieren zwischen Skype-Kunden via Internet sowie das gebührenpflichtige Telefonieren ins Festnetz und zu Mobiltelefonen (SkypeOut). Internettelefonate mit Kunden anderer Anbieter sind nicht möglich. Der ebenfalls gebührenpflichtige Dienst SkypeIn ermöglicht es, auch Anrufe aus dem herkömmlichen Telefonnetz entgegenzunehmen; Solche Online-Nummern lassen sich für 25 Länder kaufen, ohne physisch in diesem Ländern anwesend zu sein. In der aktuellen Windows-Version sind Konferenzschaltungen mit bis zu 25 Gesprächsteilnehmern möglich.
SIM-Lock
Der SIM-Lock, auch Netzcode genannt, ist ein Begriff aus dem Mobilfunk-Bereich und beschreibt die Einschränkung der Nutzbarkeit des Mobilfunkgerätes auf SIM-Karten, die bestimmte Kriterien erfüllen. Zurzeit können Mobiltelefone so gesperrt werden, dass sie nur SIM-Karten von bestimmten Ländern und/oder Anbietern und/oder Netzen und/oder SIM-Typen akzeptieren.
Traffic
Zu Deutsch: Verkehr - hier eher: Datenaufkommen.
Jede Internetverbindung verursacht Traffic. Je mehr Daten empfangen oder übermittelt werden, desto mehr Kosten entstehen (Bilder, Filme oder Software-Updates). In Volumentarifen kann ein Mindest- /Maximal-Datenaufkommen festgelegt werden.
UMTS-Stick
Circa fingergroßer Stecker für den USB-Schacht des Laptops. Baut eine Verbindung zum UMTS-Netz (Internet) auf. Die Verbindung bleibt aktiv, auch wenn sich das Fahrzeug bewegt.
Upload
Upstream oder Hochladen bezeichnet bei Internetverbindungen den Datenfluss vom eigenen Computer, via Satellit, zu einem entfernten Rechner oder Server.
Voice over IP
(VoIP) auch Internet-Telefonie genannt. Telefonieren mit Hilfe eines Computers und Internet (s. Skype). Zusatzvertrag mit dem Provider nötig.
Wlan-(Router)
(Wireless Local Area Network) bezeichnet ein drahtloses lokales Netzwerk. Der Computer muss für eine Wlan-Verbindung vorbereitet sein, der Router verbindet ihn dann kabellos mit dem Receiver (Satelliten-Modem).
Wifi
Die Wi-Fi Alliance ist eine 1999 ursprünglich unter dem Namen WECA (Wireless Ethernet Compatibility Alliance) gegründete, über 300 Unternehmen umfassende Organisation, die Produkte verschiedener Hersteller auf der Basis des IEEE-802.11-Standards zertifiziert und so den Betrieb mit verschiedenen Wireless-Geräten gewährleistet (Interoperabilität).
Hintergrund war, dass in vielen Produkten der Standard nicht vollständig implementiert bzw. durch proprietäre Erweiterungen aufgeweicht wurde. Dadurch ergaben sich häufig Inkompatibilitäten zwischen Produkten verschiedener Hersteller.
Die Wi-Fi-Alliance testet entsprechende Komponenten nach eigenen Richtlinien. Produkte, die die Prüfung bestehen, erhalten das Wi-Fi-Zertifikat und dürfen damit das Wi-Fi-Logo tragen. Allerdings werden lediglich die Produkte der Wi-Fi-Mitglieder getestet. Die Mitglieder müssen zusätzlich zur Mitgliedsgebühr für jede geprüfte Komponente eine Gebühr entrichten. Ein fehlendes Wi-Fi-Logo stellt demzufolge nicht zwingend eine Abweichung vom Standard dar.



