Stabilität
Egal welches Fahrzeug und welchen Markisentyp Sie nutzen, das Tuch bietet eine große Angriffsfläche für Wind. Es ist deshalb unbedingt darauf zu achten, dass die Markise bei unbeständigem, windigem Wetter nur zum Teil und vor allem niemals unbeaufsichtigt ausgefahren bleibt. Bei starkem Sturm könnte die Markise abgerissen werden und so großen Schaden anrichten.
Um eine optimale Stabilität zu gewährleisten, gibt es die so genannten Stützfüße, die einen Großteil der Belastung aufnehmen. Sie werden mit Erdnägeln am Boden positioniert, alternativ dazu bieten einige Hersteller spezielle Halteplatten an, die mit Heringen in der Erde fixiert werden und die Stützfüße festhalten. Der Fachhändler empfiehlt als zusätzliche Absicherung so genannte Abspannsets, auch Markisenbänder oder Sturmbänder genannt, die für extra Halt sorgen.
Um zu vermeiden, dass Kräfte, die auf die Markise wirken, auf das Fahrzeug übertragen werden, haben die Hersteller Federsysteme entwickelt, die Stöße oder Schläge absorbieren. Auch die Gelenkarme der Markise können bei Wind und Wetter unterstützt werden. Zusätzliche Spannstangen, die entweder quer oder längs eingespannt werden, verhindern, dass sich bei Regen Wasser auf dem Tuch sammelt und dieses belastet. Wem diese Spannholme nicht zur Verfügung stehen, der kann sich einem simplen Trick bedienen: einfach einen Stützfuß etwas niedriger stellen als den anderen. So entstehen ein leichtes Gefälle und damit eine Ablaufmöglichkeit für das Regenwasser.
Tipp: Generell gilt: bei unbeständigen Witterungsverhältnissen oder drohendem Wärmegewitter sollte man die Markise einfahren (mind. bis auf 50 cm). Dies gilt vor allem, bevor man sein Fahrzeug für längere Zeit verlässt.



