Warmwasser-Zentralheizungen
Der Name verrät es schon: „Warmwasser-Zentralheizungen“ funktionieren nach demselben Prinzip wie Zentralheizungen im Eigenheim.
Diesel-betriebene Warmwasserheizungen sind in den Wasserkreislauf des Reisemobilmotors integriert und sorgen damit an kalten Tagen nicht nur für ein angenehm warmes Fahrerhaus, sondern auch für einen energiesparenden Start des Motors. Warmwasserheizungen versorgen den Innenraum direkt über die Luftauslässe des Armaturenbretts mit Warmluft. So erwärmt sich die Fahrerkabine automatisch mit und der gesamte Fahrzeugraum kann genutzt werden. Eine sinnvolle Modifikation für alle, die in der kalten Jahreszeit unterwegs sind, denn eine Standard-Kfz-Heizung schafft es im Winter selbst nach vielen Kilometern nicht, den Wohnraum eines Reisemobils richtig anzuwärmen. Wasserheizungen sind in verschiedenen Leistungsstufen und Größen verfügbar. Für eine optimale Verteilung der Wärme im Fahrzeuginnenraum können weitere, statische oder dynamische, Wärmetauscher in das System mit eingebunden werden.
Bei Gas-betriebenen Systemen, zirkuliert das im Boiler erwärmte Wasser in einem Konvektoren-Schlauchsystem und sorgt so ebenfalls für eine gleichmäßige Temperatursteigerung in Reisemobilen und Caravans. Nach diesem Prinzip wird auf einfache Weise eine Fußbodenheizung in einem Caravan oder Reisemobil realisiert. Sind spezielle Sicherheitsventile an den Gasflaschen montiert, kann die Gasheizung auch während der Fahrt ihren Dienst tun. Das ist eine sinnvolle Investition für alle, die auch an kalten Tagen auf die große Reise gehen.
Eine gleichzeitige Luft und Wassererhitzung (z. B. für Dusche/Küche) kann mit Kombi-Geräten auf einfache Weise realisiert werden. Diese sind mittlerweile in vielen Reisemobilen Standard. Dank verschiedener Einstellmöglichkeiten kann beispielsweise für den Sommerbetrieb die Heizung abgeschaltet werden und nur die Warmwasseraufbereitung aktiviert werden.





