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Anhängerführerschein







B, BE oder B96 

Welchen Führerschein benötige ich für meinen Caravan? Mit unserem Führerscheinrechner finden Sie es spielend einfach heraus. Erfahren Sie, ob auch Sie vom neuen B96-Führerschein profitieren!

f.re.e 2012 in München








Die f.re.e in München findet vom 22. bis 26. Februar 2012 statt

Zubehör

Rückfahrkameras

Ein Rückfahrkamerasystem macht Reisemobilfahrern das Leben leichter.
Die Gefahr, beim Rangieren das Fahrzeug zu beschädigen oder gar
Menschen zu verletzen, wird deutlich reduziert...

Navigationssysteme

Da geht`s lang
TomTom, Branchenprimus bei mobilen Navigationsgeräten, hat das Design seiner neuen Modelle TomTom ONE und des neuen Tom-Tom XL von Grund auf überarbeitet. Dabei haben die Entwickler...

Satellitenanlagen-Internet

Fernsehen im Reisemobil und Caravan ist dank moderner Satelliten-
Empfangsanlagen in bester Qualität möglich und obendrein auch noch
sehr komfortabel, denn die Antennenschüsseln richten sich...

Caravaning ist umweltfreundlich

Urlaub im Reisemobil macht nicht nur Spaß, er belastet unser Klima auch deutlich weniger als Flugreisen oder Pkw-Reisen mit Hotelübernachtung. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Öko-Institut e.V in Freiburg, die der Caravaning Industrieverband CIVD in Auftrag gegeben hat.

Im ersten Halbjahr 2007 hat das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), eine internationale Sachverständigengruppe, in der hunderte internationale Wissenschaftler und Vertreter von über 100 Staaten mitarbeiten, einen dreiteiligen UN- Klimabericht vorgelegt. Die Grundaussage der Berichte war: Der Mensch verstärkt den Treibhauseffekt mit unabsehbaren Folgen für die Erde. Um den Klimawandel abzubremsen, müssen die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen nachhaltig reduziert werden. Einen Beitrag dazu soll auch der Tourismus leisten.

So prägte die öffentliche Diskussion um die IPCC-Berichte auch die Internationale Tourismusbörse (ITB) Berlin im Frühjahr 2007 geprägt. In Diskussionsrunden und auf Podien wurde über die Zusammenhänge zwischen Reisen und Treibhausgasemissionen debattiert. Dabei wurden immer wieder die Fragen aufgeworfen, wie der Tourismus zum Klimawandel beiträgt und wie die Treibhausgasemissionen des Tourismus gesenkt werden können.

Der CIVD Caravaning Industrie Verband e.V. hat sich dieser Herausforderung gestellt und vom Öko-Institut e.V. in Freiburg die Studie „Vergleichende Stoffstromanalyse Reisemobilanreise“ erstellen lassen. Ziel der Studie ist, die Klimaauswirkungen von Reisemobil-Reisen detailliert zu untersuchen. So wurden für konkret ausgewählte Reisen mit Reisemobilen die Treibhausgasemissionen berechnet werden und mit konkurrierenden Reiseformen wie Pkw- und Flug-Reisen verglichen. Wichtigste Umweltgröße ist die Emission von klimarelevanten Treibhausgasen, aber auch klassische Luftschadstoffemissionen wie Stickoxide und Vorläuferverbindungen für bodennahes Ozon werden in dieser Untersuchung bilanziert.

Um Reisen mit Reisemobilen mit anderen Reisenformen möglichst konkret und realitätsnah vergleichen zu können, wurden für vier durchaus typische Urlaubsreisen die Treibhausgasemissionen bilanziert. Die Reisen unterscheiden sich hinsichtlich der Reiseweite und damit auch in Bezug auf die Reisedauer. Bei drei der vier Reisen handelt es sich um typische Sommerurlaubsreisen mit dem Reisemobil. In Ergänzung dazu wird als vierte Reise eine Winterurlaubsreise betrachtet, bei der die Energieverbräuche für die Beheizung des Reisemobils und der Hotelzimmer mitbilanziert werden. Start- und Endpunkt aller betrachteten Reisen ist Frankfurt/Main. Betrachtet wurden dabei folgende Reiseziele: Rügen (1.570 km, 12 Tage, Sommer), Südfrankreich (2.630 km, 14 Tage, Sommer),  Sizilien (4.900 km, 21 Tage, Sommer), Dolomiten (1.400 km, 8 Tage, Winter).

47 Prozent aller Deutschen nutzen für Urlaubsreisen den Pkw als Hauptverkehrsmittel, 37 Prozent das Flugzeug. Mehr als die Hälfte aller der Reisen führen in Hotels oder Gasthöfe (F.U.R. 2007). Diese Zahlen verdeutlichen, dass für die vier ausgewählten Reisen nach Rügen, Südfrankreich, Sizilien und Dolomiten (im Winter) die Pkw- und Flug-Reisen mit Hotel-Übernachtungen die mengenmäßig wichtigsten Reisearten sind.

Werden diese beiden Reiseformen den Reisemobil-Urlaub gegenüber gestellt, ergibt sich folgendes Bild in Bezug auf die Treibhausgasemissionen: Im Vergleich zu Reisen mit Reisemobil und Übernachtung auf einem Stellplatz schneiden die Pkw-Reisen in der Regel ungünstiger ab. Bei vier Reisenden werden bei den Pkw-Reisen zwischen 30 und 40 Prozent mehr Treibhausgase emittiert als bei Reisen mit Reisemobil und Übernachtung auf dem Stellplatz. Lediglich bei reisenden Paaren ist die Kombination Reisemobil und ausschließlicher Campingplatz-Nutzung im Vergleich zu Pkw/Hotel ökologisch leicht im Nachteil. Die typische Mobil-Reise mit Übernachtungen auf Stell- und Campingplätzen hält sich mit Pkw-Reisen und  Hotelübernachtung die Waage. Bei vier Reisenden hat das Reisemobil klare ökologische Vorteile gegenüber der Pkw-Reise.

Im Vergleich zu Flugreisen ist die Reisemobil-Tour die deutlich klimafreundlichere Reiseform. Das ist deshalb von Bedeutung, weil bisher mehr als die Hälfte aller Deutschen (54 Prozent) bei Auslandsreisen das Flugzeug nutzen. Die Emissionen der Flugreisen liegen zwischen 21 und 215 Prozent höher als bei Reisen mit Reisemobilen.  Reisen vier Personen mit dem Reisemobil liegen die Treibhausgasemissionen der Flug-Reisen um den Faktor zwei bis drei höher als bei den Reisemobil-Reisen. Anders ausgedrückt: Wer einmal fliegt könnte stattdessen dreimal mit dem Reisemobil in den Urlaub.

Pro Reise mit dem Reisemobil (Wohnmobil) entstehen rund ein Drittel weniger Treibhausgasemissionen als im Durchschnitt aller anderen Reisen. Selbst unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Reisemobilisten pro Jahr mehr reisen als die übrigen Urlauber, schneiden Reisemobil-Reisen unter Klimagesichtspunkten günstiger ab als die Vergleichsreisen. Die Emissionen der Reisemobil-Urlauber sind im Vergleich zu den übrigen Urlaubern rund ein Sechstel niedriger. Könnten in Zukunft mehr Urlauber, die mit dem Flugzeug in ihren Urlaub fliegen, für Reisemobil-Reisen gewonnen werden, trüge dies zum Klimaschutz bei.

Dabei ist in die Bilanzierung eingegangen, dass beispielsweise Australienurlauber nicht selten Wohnmobile zur Erkundung des Urlaubsgebietes wählen. Im Bereich der Schadgasemissionen lässt sich sagen, dass der Beitrag der Wohn­mobile hier stark von der Alters- bzw. Emissionsklasse abhängt. Hier sind in den nächsten Jahren durch die fortlaufende Erneuerung der heute genutzten Reisemobilflotte durch neue, emissionsarme Fahrzeuge erhebliche Minder­ungen zu erwarten. 

Abschließend kann festgehalten werden, das im Bereich der Treibhausgasemissionen die Reiseform Caravaning einerseits positiv durch relativ geringe Aufwendungen für die eigentliche Übernachtung abschneidet und andererseits mit dem Wohnmobil stärker nähere Reiseziele in Deutschland und im benachbarten europäischen Ländern angesteuert werden – mit entsprechend geringeren Emissionen im Vergleich zum Durchschnitt anderer Reiseformen.

Urlaubsreise Rügen, 12 Tage

Basis:
An- und Abreise mit Reisemobil, Pkw und Bus: 1.570 km, Fahrten vor Ort: 157 km. Flug nach Rostock-Laage und zurück 1.104 km, Fahrten mit Mietwagen 500 km.

Ergebnis:
Zwei Reisende: Bei einer Reise mit dem Reisemobil und Übernachtungen auf Stellplätzen entstehen Treibhausgasemissionen (berechnet als CO2-Äquivalente) in Höhe von 270 kg pro Person und Reise (bei Campingplatznutzung 321 kg). Die Pkw- Reise mit Hotelübernachtung erzeugt 284 kg und damit 14 kg (+ 5 %) mehr als die Reisemobil-Stellplatz-Reise. Günstiger liegen lediglich die Pkw-Reise mit Übernachtung auf dem Campingplatz (248 kg) und Busreise (155 kg). Bei einer Flugreise mit Hotel und Mietwagen entstehen 457 kg Treibhausgas. Das sind 115 kg (+ 69 %) mehr als die Wohnmobil-Stellplatz-Reise. Vier Reisende: Hier schneidet die Caravan-Stellplatz-Variante am günstigsten ab (136 kg). Sie liegt um 56 kg günstiger als Reisemobil-Campingplatz-Reisen oder Pkw-Hotel-Reisen. Auch im Vergleich zu Pkw-Camping-Reisen (19 kg geringere Emissionen) und Busreisen (18 kg geringere Emissionen) schneidet diese Reisemobilvariante besser ab. 

Urlaubsreise Südfrankreich, 14 Tage

Basis:
An- und Abreise: 2.626 km, vor Ort 263 km. Flug nach Marseille und zurück 1.656 km, vor Ort 800 km mit dem Mietwagen.

Ergebnis:
Zwei Reisende: Die Reisemobil-Stellplatz-Reise erzeugt Treibhausgasemissionen in Höhe von 444 kg pro Person und Reise. 55 kg mehr (+ 12 %) entstehen bei der Reisemobil-Reise mit Campingplatz-Übernachtung, 26 kg (+ 6 %) bei der Pkw-Hotel-Reise. Die ungünstigste Treibhausgasbilanz hat die Flugreise. Mit 711 kg verursacht sie um 277 kg (+ 60 %) höhere Treibhausgasemissionen als die Variante Reisemobil/Stellplatz und 213 kg (43 %) mehr als die Variante Reisemobil/Campingplatz. Vier Reisende: Pkw-Campingplatz-Reise (223 kg) und die Reisemobil- Stellplatz-Reise 224 kg) sind die klimafreundlichsten Reisen. Es folgen die Busreise (+ 38 kg), die Reisemobil-Reise mit Campingplatz-Übernachtung (+ 60 kg) und die Pkw-Reise mit Hotelübernachtung (+ 92 kg). Die Emissionen der Flugreise im Vergleich zur Reisemobil-Stellplatz-Variante sind um den Faktor drei höher.

Urlaubsreise Sizilien, 21 Tage

Basis:
An- und Abreise mit Fahrzeugen 4.902 km, vor Ort zusätzlich 490 km. Flugreise nach Palermo (2.860 km), 950 km mit dem Mietwagen.

Ergebnis:
Zwei Reisende: Beim Reisemobilurlaub mit Übernachtungen auf Stellplätzen entstehen Treibhausgase in Höhe von 823 kg pro Person und Reise, bei der Übernachtung auf Campingplätzen 907 kg. Gleichauf mit der Stellplatz-Variante liegt die Pkw Reise mit Hotelübernachtung. Um ein Drittel höhere Emissionen entstehen bei der Flugreise nach Sizilien (1.094 kg pro Person). Vier Reisende: Die Reisemobil-Stellplatz-Reise (414 kg), die Pkw-Campingplatz-Reise (393 kg) und die Busreise (420 kg) sind die klimagünstigsten Reisen. Es folgen Reisemobil/Campingplatz (506 kg) und Pkw/Hotel (536 kg). Bezogen auf die Reisemobil-Stellplatz-Reise liegen die Emissionen der Flugreise rund 2,5-mal höher.

Winterurlaub Dolomiten, 8 Tage

Basis:
An- und Abreise 1.404 km, vor Ort 80 km. Hier werden nur die Varianten Reisemobil/Campingplatz, Pkw/Hotel sowie Bus/Hotel betrachtet.

Ergebnis:
Zwei Reisende: Die Reisemobil-Reise mit Übernachtungen auf dem Winter-Campingplatz verursacht ähnlich hohe Treibhausgasemissionen wie die Pkw-Reise mit Übernachtung im Hotel (rund 280 kg pro Person und Reise). Vier Reisende: Die Wohnmobil-Reise schneidet mit 141 kg Emissionen am günstigsten ab, es folgen die Pkw-Reise (199 kg) und die Busreise (167 kg).
 

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CARAVAN SALON 2012

 

Der INTERNATIONALE CARAVAN SALON findet vom 24. August bis  02. September 2012 in Düsseldorf statt. Mehr über die weltweit größte Messe für die mobile Freizeit:


Zur Abschluss-Pressemeldung 2011...


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