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Anhängerführerschein







B, BE oder B96 

Welchen Führerschein benötige ich für meinen Caravan? Mit unserem Führerscheinrechner finden Sie es spielend einfach heraus. Erfahren Sie, ob auch Sie vom neuen B96-Führerschein profitieren!

f.re.e 2012 in München








Die f.re.e in München findet vom 22. bis 26. Februar 2012 statt

Zubehör

Stromversorgung

Selbstversorger, autark, unabhängig - sehnsüchtige Worte vieler Reisemobilisten und sicherlich auch einiger Caravan-Eigner. Wer die elektrische Energiegewinnung selbst in die Hand ...

Rückfahrkameras

Ein Rückfahrkamerasystem macht Reisemobilfahrern das Leben leichter.
Die Gefahr, beim Rangieren das Fahrzeug zu beschädigen oder gar
Menschen zu verletzen, wird deutlich reduziert...

Klima- und Heizgeräte

Heizungen in Caravans und Reisemobilen sind kein übertriebener Luxus. Eigentlich kann man nur im Sommer auf die zusätzliche Wärmezufuhr im Fahrzeug verzichten. Für den Campingurlaub während der drei...

Stabile Verhältnisse

Moderne Sicherheitstechnik in Reisemobilen (Wohnmobilen) und Caravans (Wohnwagen) sorgt für entspanntes Reisen – auch bei Tempo 100.

Caravaning ist sicher

Das sagt eine Statistik der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Danach verletzten sich im Jahr 2006 pro 100.000 zugelassener Fahrzeuge 879 PKW-Insassen, aber nur 243 Reisemobilisten. In Caravan-Gespannen kamen gar nur 41 Menschen zu Schaden.
„Diese sehr geringen Unfallzahlen bestätigen die Anstrengungen der Hersteller von Freizeitfahrzeugen bei der Verbesserung der Fahrsicherheit“, sagt dazu Hans-Karl Sternberg, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes (CIVD). ABS ist heute aus dem Reisemobil nicht mehr wegzudenken. Eine Antriebsschlupfregelung (ASR) und das elektronische Stabilitätsprogramm ESP sind heute für nahezu jedes Basisfahrzeug lieferbar. „Aspekte der Fahrsicherheit fließen heute zunehmend in die Entscheidungsfindung beim Kauf ein“, so Sternberg. Sicherheitstechnologie bieten serienmäßig die Fahrzeughersteller Mercedes-Benz (Sprinter, Viano), VW (T5, Crafter) und seit Neuestem auch Ford (Transit) in Form des adaptiven ESP an. Das ist ein Stabilitätsprogramm, das Gewicht und den aktuellen Beladungszustand des Fahrzeugs erkennt und damit auch Fahrzeuge mit höherem Schwerpunkt sicher in der Spur hält. Auch im Renault Master und dem Fiat Ducato, steht ESP optional zur Verfügung. Die neue ESP-Generation unterstützt den Fahrer des neuen Ducato zusätzlich mit dem hydraulischen Bremsassistenten HBA und der Anfahrhilfe Hill-Holder. Völlig neu ist die adaptive Lastkontrolle (LAC, Load Adaptive Control), die während der Fahrt Gesamtgewicht und Schwerpunktlage des Fahrzeugs erfasst. Das Ansprechverhalten von ABS, ESP und ASR wird ständig auf diese Werte abgestimmt. Integriert in dieses System ist die Motor-Schleppmoment- Regelung (MSR), die kurzfristiges Blockieren der Vorderräder bei abruptem Herunterschalten verhindert, sowie der mechanische Bremsassistent (MBA), der den Fahrer bei Notbremsungen unterstützt.

Stabilität für Caravan-Kombinationen

Moderne Fahrwerke sorgen im Normalfall für stabilen Geradeauslauf bei der zulässigen Reisegeschwindigkeit. Selbst dem schlingernden Caravan kann jetzt Einhalt geboten werden. Hervorgerufen wird dieser instabile Fahrzustand beispielsweise durch plötzlich auftretenden starken Seitenwind oder ein abruptes Ausweichmanöver des Fahrers. In vielen Fällen klingt dieses Pendeln (durch die Schlingerdämpfung) wieder ab. Ist die Geschwindigkeit des Gespanns aber zu hoch hilft nur ein beherzter Tritt aufs Bremspedal. Einsteiger sind in solchen Situationen oft überfordert. Die Automobilindustrie hat in einigen PKW-Modellen ein Anhänger-ESP installiert.BMW, Volkswagen, Mercedes-Benz und Opel nutzen das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP), um schlingernde Gespanne wieder in die Spur zu bringen. Sensoren registrieren Gierbewegungen um die Längsachse und leiten sofort programmierte Gegenmaßnahmen ein. Bei einem X5 oder einem Touareg beispielsweise übernimmt das ESP die Funktion eines routinierten Fahrers und steigt für ihn so stark in die Eisen, dass das Gespann unter die kritische Geschwindigkeit und damit wieder zur Ruhe kommt. Mercedes-Benz geht noch einen Schritt weiter. Das Ergebnis heißt Trailer Stability Assist oder kurz TSA und ist zum Beispiel bei der M-Klasse zu haben. Das System erkennt den Anhänger, sobald dessen elektrischer Anschlussstecker mit dem Zugwagen verbunden ist. TSA zeichnet sich durch seine zweistufige Wirkungsweise aus. In der ersten Stufe dämpft das System die Pendelschwingungen, indem es wechselseitig immer ein Vorderrad abbremst. Im Alltag reicht dies in aller Regel, um das Gespann wieder zu stabilisieren. Das Ganze geschieht so sanft, dass Mitreisende kaum etwas davon merken, es sei denn sie hätten die gelbe ESP-Warnleuchte im Blick. Sind die Pendelschwingungen allerdings sehr stark und ist das Gespann deutlich zu schnell, wird die Reaktion des Systems deutlich spürbar: Die Elektronik nimmt, vereinfacht gesprochen, das Gas weg und bremst alle vier Räder so weit ab, bis die Geschwindigkeit unkritisch und das Schlingern abgeklungen ist. Dabei leuchten auch die Bremsleuchten des Gespanns auf, so dass der nachfolgende Verkehr gewarnt ist.

Günstige Alternativen

Doch wer sich nicht gleich eine neue M Klasse oder einen neuen Touareg kaufen will, der bekommt im Caravan-Handel eine günstige Alternative. Al-Ko, Hersteller von Wohnwagenfahrgestellen, hat das elektromechanische System Al-Ko-Trailer Control (ATC) entwickelt. Vereinfacht gesagt, handelt es sich um ein Wohnwagen- ESP, das im Notfall per Stellmotor die Anhängerbremse betätigt und das Gespann streckt. Dabei verringert sich die Geschwindigkeit um rund 10 km/h. Das System greift nur ein, wenn wirklich Gefahr im Verzug ist. Damit wird eine Überhitzung der Anhängerbremsanlage vermieden. Ein in der Funktion unterschiedliches, in der Wirkungsweise aber vergleichbares System hat BPW Bergische Achsen entwickelt. So ist Wohnwagen-ESP bei der Mehrheit aller deutschen Caravan-Hersteller verfügbar. Wichtige Voraussetzung für die Funktion beider Systeme ist eine 13-polige Steckdose am Zugwagen, die den Anhänger permanent mit Strom versorgt (so genanntes Dauerplus). Beide Systeme können auch nachgerüstet werden. Das Al-Ko-System kostet ohne Montage rund 600 Euro, für das BPW-System ist noch kein Preis bekannt. Ideal ist die Kombination des Anhänger- ESP mit ESP im Zugwagen.

Empfohlene „Helferlein“ für Ihre Fahrsicherheit

Die Straßenlage und die Fahreigenschaften von Caravans werden seit Beginn der 90er Jahre kontinuierlich verbessert, und zwar durch Weiterentwicklungen im Chassisbau wie Schräglenkerachsen, spezielle Stoßdämpfer und Radaufhängungen und Sicherheitssysteme, wie Auflaufbremsen, Schlingerdämpfungen und neuerdings auch elektromechanischen Stabilitätsprogrammen.

Auflaufbremsen

Auflaufbremsen werden für gebremste Pkw-Anhänger und Caravans verwendet. Dabei wird die Massenträgheit des Anhängers ausgenutzt. Wenn das Zugfahrzeug gebremst wird, läuft der Anhänger auf das Zugfahrzeug auf. Von der Anhängerkupplung wird diese Kraft über mechanische Hebel auf die Bremsen des Anhängers übertragen. Die Bremskraft ist dabei abhängig von der Kraft, mit der der Anhänger gegen das Zugfahrzeug drückt. Die zulässigen Gesamtgewichte der Anhänger bei auflaufgebremsten Anhängern liegen deutlich oberhalb von ungebremsten Anhängern.

Antischlingerkupplungen

Antischlingerkupplungen unterdrücken kleine Schwingungen und Nickbewegungen des Anhängers. Durch Betätigen eines Stabilisierungsgriffs werden spezielle Reibbeläge von links, rechts, hinten und vorne an die Anhängekupplung des Pkw gepresst. Durch den Anpressdruck der Beläge, der bis zu 330 Nm² betragen kann, werden Pendel- oder Nickbewegungen bereits im Ansatz wirkungsvoll unterdrückt. Zum Rangieren des Caravans wird der Stabilisierungsgriff gelöst, um wieder die volle Flexibilität der Verbindung herzustellen.

Ähnlich einem ESP-System im Pkw kontrollieren elektromechanische Stabilitätseinrichtungen permanent das Fahrverhalten des Caravans. Die Querbeschleunigungs-Sensoren der Steuerungselektronik erfassen bereits geringste Seitenbewegungen; der wird Anhänger sofort – ohne Einfluss des Fahrers- sanft abgebremst. Wenige Sekunden Bremsleistung reichen aus, um das Gespann wieder in einen sicheren Fahrzustand zu bringen.

Straßenlage von Motorcaravans

Bei Motorcaravans weicht das Fahrverhalten in einigen Punkten von dem des PKW ab. So können die Höhe des Aufbaus und damit der hohe Schwerpunkt in zu schnell angegangenen Kurven zur Instabilität des Fahrzeugs führen. Gerade auf Brücken, in Waldgebieten oder beim Überholen von LKW gilt: auf Seitenwind gefasst sein und wenn nötig gegenlenken. Nicht nur Wind und Wetter beeinflussen die Straßenlage. Auch das richtige Beladen des Mobils ist entscheidend. Das Gepäck ist gleichmäßig auf die gesamte Fahrzeugfläche zu verteilen. Einzige Ausnahme: auf der angetriebenen Achse darf ruhig etwas mehr Gewicht lasten - dadurch verbessert sich die Traktion. Dabei gehören schwere Lasten möglichst weit nach unten, damit der Schwerpunkt des Fahrzeugs möglichst tief liegt.

Besondere Aufmerksamkeit gilt den Reifen und Stoßdämpfern. Abgefahrene Reifen, falscher Reifendruck sowie defekte Stoßdämpfer verschlechtern drastisch die Straßenlage des Mobils (rechtzeitig kontrollieren, nötigenfalls erneuern).

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CARAVAN SALON 2012

 

Der INTERNATIONALE CARAVAN SALON findet vom 24. August bis  02. September 2012 in Düsseldorf statt. Mehr über die weltweit größte Messe für die mobile Freizeit:


Zur Abschluss-Pressemeldung 2011...


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Zeitreise ins ERWIN HYMER MUSEUM

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