Nach wie vor ist das Nordkap ein magischer Anziehungspunkt für Wohnmobilisten. Einmal am nördlichsten Punkt Europas gewesen zu sein und dabei den landschaftlichen Reiz ganz Skandinaviens „erfahren“ zu haben ist für viele ein Traum. Dass dieses auch in einem normalen Urlaubszeitraum von drei Wochen gut möglich ist, verrät unsere ausführliche Reportage.
Die Reise war Bestandteil eines großen Praxistest der vier wichtigsten Basisfahrzeuge, über dessen Ergebnis wir ausführlich in Wohnmobil&Caravan berichtet haben. Heraus kam auch eine „etwas andere“ Reisereportage, die man komplett oder in Teilen nachfahren kann. Wichtigster Aspekt war hierbei, unseren Zeitrahmen von knapp drei Wochen optimal zu nutzen, ohne dass dabei all zu viel Stress aufkommt und dennoch etwas Zeit bleibt, den einen oder anderen interessanten Abstecher zu unternehmen. Auch der Termin Ende Mai bis Mitte Juni wurde bewusst gewählt, denn das garantiert die Fahrt durch alle Jahreszeiten – ein ganz besonderes Erlebnis bei sommerlichen Temperaturen zu starten und ein winterliches Nordkap ohne Dunkelheit zu erleben. Dann zurück durch die herbstliche Steppenlandschaft, hinein in den Frühling mit noch zaghaftem Grün und wieder in den Frühsommer mit satten Farben und üppiger Vegetation.
Kurioses
In Norwegen legen Touristen und auch Einheimische an Besichtigungsorten oft Steine aufeinander um zu zeigen, das sie dort waren. Am Nordkap findet man daher viele dieser Steintürmchen
Der Weg ist das Ziel
Unsere Reisereportage beginnt auf der deutschen Insel Fehmarn, die ab Schweizer Grenze gut 900 Kilometer entfernt ist und bei staufreier Anreise in zwei Tagesetappen erreicht sein sollte. Ausgangs- und Endpunkt der 6500 Kilometer langen Rundfahrt ist der Campingplatz Wulfener Hals am Südufer der Insel und von der E 47 schnell erreichbar. Im vorderen Teil der Anlage befindet sich ein separater Übernachtungsplatz für Reisemobile (Wohnmobile) mit großzügigen Stellflächen, komfortablen Sanitärgebäuden sowie Ver- und Entsorgungsstation. Nach kurzer Lagebesprechung starten wir zur ersten Etappe, die uns nach gut 450 Straßenkilometern bis ins schwedische Jönköping führt. Zunächst geht es via Scandlines-Fähre von Puttgarden nach Rødbyhavn. Zu dieser Jahreszeit gibt’s kaum Wartezeiten, so dass die Überfahrt in gut einer Stunde erledigt ist. Weiter geht es auf der Autobahn E 47 über Kopenhagen nach Helsingør, wo die nächste Fähre auf uns wartet. Auch hier kommen wir ohne Wartezeit und nach zwanzigminütiger Überfahrt zügig zum schwedischen Fährhafen Helsingborg. Ab hier begleitet uns die E 4 über mehrere Tage bis hoch nach Finnland. Da die Strecke nach Jönköping hauptsächlich aus Autobahn oder mehrspurigen Schnellstrassen besteht, erreichen alle Fahrzeuge schon am späten Nachmittag den avisierten Campingplatz Rosenlund am Südufer des Vätternsees. Den Platz haben wir ausgesucht, weil er unweit der Autobahn liegt und sich damit als idealer Übernachtungsplatz anbietet.
Magischer „Arctic Cirkle“

Ohne großen Zeitverlust sind wir am nächsten Tag wieder auf der E 4, um die zweite Etappe über knapp 700 Kilometer zu bewältigen. Diese führt uns zunächst gut 60 Kilometer mit herrlicher Aussicht direkt am Vätternsee vorbei, weiter über Norrköping, Stockholm, Uppsala, Gävle bis zum geplanten Zwischenstopp bei Sundsvall. Auf knapp der Hälfte dieser Marathon-Etappe – bis nach Uppsala - sorgt die Autobahn für ein zügiges Durchschnittstempo, wenn auch die Stadtautobahn in der Hauptstadt Stockholm einige Zeit kostete. Im Gegensatz zum Rummel auf der Finnischen Seite gibt’s hier nur einen kleinen Parkplatz, dessen riesige Tafeln in verschiedenen Sprachen auf das Ereignis hinweisen. Dennoch gehört ein Fototermin mit der gesamten Wohnmobil-Flotte zum Pflichtprogramm um das Erreichen des magischen Breitengrades gebührend zu dokumentieren. Der „Arctic Cirkle“ begrenzt jene nördliche Zone der Erde, wo zu bestimmten Zeiten im Sommer die Sonne niemals untergeht. Am Nordkap bleibt sie vom 14. Mai bis 30.Juli ständig über dem Horizont. Unweit des Ortes Pello wechseln wir zur finnischen Flussseite, wo uns die E 8 bis Palojoensuu führt und dann rechts weiter auf der 93 über Enontekiö bis zum Etappenziel Galdotieva Camping bei Palojärvi. Der Platz liegt zwar direkt an der Durchgangsstrasse an einer Tankstelle, wird aber zumindest in dieser Jahreszeit nur wenig frequentiert. So ist es kein Problem alle Mobile zusammen auf einer der Terrassen zu parkieren, so dass jeder freie Sicht auf den zugefrorenen See und die weitläufige aber karge Landschaft hat. Nach der Ankunft wird zunächst darüber diskutiert, wer die ersten Rentiere und den ersten Elch gesehen hat. Danach folgt eine Geburtstagsfeier unserer Hobby-Insassin, zu der sich alle acht Teilnehmer zum Nachmittagskaffee im Hobby versammeln – Raum ist eben in der kleinsten Hütte. Später wurde die Party nach draußen verlegt und bei frisch gegrillter Bratwurst, Bier, Sekt und Musik fortgesetzt bis die Kälte zum Schluss mahnte. Denn dunkel wurde es nun nicht mehr und die Sonne schien an diesem Tage noch bis 23 Uhr.
Das Nordkap – Traumziel erreicht

Auf der fünften Etappe sind noch knapp 500 Kilometer zu absolvieren, um den nördlichsten Punkt Europas zu erreichen. Dabei führt uns die Strecke über den Grenzübergang bei Aiddejavrre nach Norwegen und weiter über Kautokeino, Karasjok und Lakselv zum Porsanger Fjord, an dessen Westküste wir bis zum Nordkap gelangen. Die Strecke wird zunehmend eintöniger, die Strassen teilweise enger und schlechter und die Vegetation immer spärlicher, so dass wenigstens die kreuzenden Rentiere für Aufmerksamkeit und Abwechslung sorgen. Da wir diese Etappe im Konvoi fahren, ist es wichtig einen grossen Sicherheitsabstand einzuhalten, da die Rentiere, wegen ihrer Tarnfarbe (so wie die Landschaft), nicht immer auf Anhieb zu erkennen sind und somit plötzliche Bremsmanöver nicht ausgeschlossen werden können. Vorbei an schneebedeckten Bergen führt uns die Strecke über weite Hochflächen der Finnmark nach Lakselv, wo die kurvenreiche Küstenstrasse des Porsanger Fjord wieder für mehr Abwechslung sorgt. Nach gut 130 Kilometer erreichen wir Käfjord, von wo es früher mit der Fähre zur Nordkap-Insel Magerøya ging. Etwas weiter westlich führt nun ein Tunnel auf das Eiland, dessen Benutzung für eine einfache Fahrt immerhin mit 75 Euro (Preise nach Gesamtgewicht) zu Buche schlägt. Alternativen hierzu gibt es aber keine, da die Autofähre ihren Betrieb inzwischen ganz eingestellt hat.
Es ist 16 Uhr 30, als wir die Mautstelle am Ende des Tunnels verlassen und die letzten 40 Kilometer in Angriff nehmen. Dabei zeigt sich das Wetter ausgesprochen ungemütlich, denn Sturm und Schneeschauer sorgen bei Minus 1 Grad für winterliche Straßenverhältnisse. Insbesondere die gut 10 Kilometer lange Auffahrt zum Hochplateau wird immer wieder durch Schneewehen erschwert. Ohnehin ist das letzte Stück mit vielen Kurven gespickt, wobei die teilweise fehlenden Leitplanken an den steil abfallenden Fahrbahnrändern eine vorsichtige Fahrweise voraussetzen. So erreichen wir nach einer Stunde die Kassenhäuschen vor dem großen Parkplatz am Nordkap. Etwa 25 Euro pro Mobil kostet das Ticket, darin enthalten sind die Parkgebühren sowie der Eintritt für das Nordkap-Gebäude. Nach knapp 3000 Kilometer - vom Sommer in den Winter - sind wir nun am Ziel unserer Träume angelangt: Europas nördlichster Punkt. Doch das stimmt nicht ganz, denn der tatsächlich nördlichste Punkt ist etwas weiter westlich auf dem Kap Knivskjellodden, das dem Nordpol knapp 1500 Meter näher ist, als das viel gerühmte Nordkap. Viel zu sehen gibt es hier oben nicht. Vielmehr ist es das erhebende Gefühl, sich am nördlichen Ende Europas zu befinden eben der Weg dahin ist das eigentliche Ziel. Dennoch sollte man wenigstens eine Übernachtung bei tagheller Nacht machen und wenn man Glück hat, dabei die nicht untergehende Sonne betrachten. Ansonsten ist das Programm in einem Tag bequem zu schaffen: Natürlich ein Foto vor der stählernen Weltkugel mit Blick auf das Eismeer an der 307 Meter steil abfallenden Steilküste sowie ein Gang zum Skulpturenpark, der dem Thema „Frieden auf Erden“ gewidmet ist. Im lang gestreckten Gebäudekomplex mit der markanten Kuppel befindet sich ein Museum, das über die Nordkap-Geschichte erzählt, sowie ein großes Kino mit Panoramaleinwand, dessen Besuch allemal lohnt. Gezeigt wird das Naturschauspiel des hohen Nordens im Wechsel der Jahreszeiten, das mit eindrucksvoller Musik unterlegt ist. Im Postamt des Kaps gibt es die begehrten Stempel, Sonderbriefmarken und Nordland-Zertifikate. Eine herrliche Aussicht auf das unendliche Eismeer bietet das Panorama-Restaurant und die Cocktailbar mit Aussichtsterrasse im unteren Teil. Übrigens wurde das komplette Bauwerk in den Fels gebaut, so dass vom Plateau aus nur ein ebenerdiges Gebäude sichtbar ist. Erst Anfang der Neunziger wurde der Neubau in Betrieb genommen. Wer in der Hochsaison von Mitte Juni bis Anfang August das Nordkap besucht, trifft auf Heerscharen von Touristen, die auch mit unzähligen Bussen nach oben befördert werden. Recht ruhig ist es hingegen zu unserer Reisezeit Anfang Juni, so dass wir auf einen Stellplatz in vorderster Reihe mit schöner Aussicht nicht verzichten mussten. Allerdings sorgte das winterliche Wetter immer wieder für genug Gesprächsstoff, da noch ein Gemeinschaftsfoto mit allen vier Mobilen vor der Nordkapkulisse anstand. Das auch wir die Nacht zum Tag gemacht haben ist kein Wunder bei dieser ungewohnten Helligkeit und so haben wir gegen zwei Uhr doch noch Glück gehabt und die Sonne gesehen.
Entlang der Westküste durch die Finnmark

Auch das Fotoshooting am Morgen klappte halbwegs. Daher haben wir uns entschlossen, am Nachmittag die Rückfahrt anzutreten. Vorbei am Hauptort der Insel, Honnigsvåg, fährt unser Konvoi auf derselben Strecke wieder zurück bis Olderfjord. Hier wechseln wir auf die E 6 in südwestlicher Richtung nach Skaidi. Die schneebedeckte Landschaft begleitet uns noch ein ganzes Stück auf der schnurgeraden Strasse bis nach Alta. Gegen 20 Uhr steuern wir bei inzwischen strahlendem Sonnenschein und Plus 10 Grad den Campingplatz Wisløff am Rande der Stadt an. Das gepflegte Wiesengelände liegt am Alta-Fluß und bietet für norwegische Verhältnisse ein herausragendes Sanitärangebot. Faszinierend zeigt sich die Landschaft am Altafjord, der sich zum Meer hin weit öffnet und von hohen Bergen eingerahmt wird. Direkt an der E 6 befindet sich das Alta Museum, dessen Holzstege zu jahrtausendealten Felszeichnungen führen. Bei traumhaftem Wetter starten wir zur 300 Kilometer langen Etappe von Alta nach Skibotn, die uns an der Westküste entlang führt. Gut, dass wir für diese kurvenreiche, aber landschaftlich wundervolle Strecke den ganzen Tag eingeplant haben, um den einen oder anderen Fotostopp einlegen zu können. Tiefblaue Fjorde, steile, schier alpine Berge mit Schneefeldern machen diese unglaubliche Kombination von Meer und Gebirge zu eine der reizvollsten Etappen der gesamten Nordlandreise. Auffällig auch, dass die Armut an Pflanzenwuchs allmählich weicht und die Bäume höher und geradstämmiger werden. Das erste zarte Frühlingsgrün der Birken wirkt wie Balsam für das entwöhnte Auge. Wie die Vegetation, so wandelt sich auch das Licht von Stunde zu Stunde. Am späten Nachmittag machen wir auf dem Campingplatz Olderelv, südlich von Skibotn Station. Auch hier überrascht uns die saubere Anlage mit komfortablem Sanitärangebot und großzügigen Stellflächen auf dem ebenen Wiesengelände mit lichtem Baumbestand. Dank des schönen Wetters bei 12 Grad war mal wieder Grillen angesagt, wobei wir erst gegen 22 Uhr, nach dem Sonnenuntergang, die Freiluftsitzung aufhoben. Die nächste 450 Kilometer lange Etappe führt uns auf der E 8 durch Finnland und dann auf der schwedischen Strasse 45 südwärts nach Jokkmokk zum gemeindeeigenen Campingplatz, der noch oberhalb des Polarkreises liegt. Auch die folgenden 500 Kilometer bleiben wir auf der 45 über Arvidsjaur und Vilhelmina nach Strömsund, wo wir auf dem Campingplatz Strömsund übernachten. Die knapp 400 Kilometer lange Etappe führt uns weiter auf der 45 bis zum Campingplatz in Orsa, der oberhalb des Siljan Sees liegt. Übrigens ist in Orsa der größte Bärenpark Europas beheimatet. Am nächsten Tag verlassen wir die schon lieb gewonnene 45 bei Mora und besuchen die berühmte Volkskunst-Werkstatt in Nusnäs, etwa 10 Kilometer südlich von Mora.
Gut zu wissen
Früher konnten sich eher die Menschen aus der Oberklasse eine Reise zum Nordkap leisten. Heute ist es eine der populärsten Touristenattraktionen der Welt mit einer jährlichen Besucherzahl von ca. 200.000 Touristen aus der ganzen Welt. Das Nordkap liegt auf einer Insel bei 71° 10' 21'' nördliche Breite, nämlich der Insel Magerøy und ist dort auch nicht der nördlichste Punkt, denn der Felsen Knivskjellødden, westlich vom Nordkap auf Magerøy gelegen, reicht ein paar Meter nördlicher bis auf 71° 11' 08'' nördliche Breite. Dieser Felsen ist aber flacher und nicht so schön wie das 307 Meter hohe Nordkap. König Harald eröffnete am 15. Juni 1999 den Nordkaptunnel. Dieser Tunnel ist 6875m lang und unterquert mit einer maximalen Tiefe von 212m den Magerøysund. Damit ist die Zeit des Fährverkehrs zwischen Magerøya und dem Festland vorbei. Honningsvåg, die kleine Hafenstadt im Süden von Magerøya, wird aber weiterhin von den Schiffen der Hurtigruten angelaufen.
Holzpferde aus Dalarna

Tradition steht in der Region Dalarna hoch im Kurs, denn nirgendwo anders in Schweden wird die Mitsommernacht, also der längste Tag des Jahres, so eindrucksvoll gefeiert wie hier. Auch das berühmteste schwedische Pferd stammt aus Dalarna. Rot lackiert, repräsentiert das hölzerne Tier – neben dem Königspaar – seit Jahrzehnten sein Land. Das Schweden-Souvenir Nummer 1 hat seine Wiege im kleinen Örtchen Nusnäs. Hier begannen die Brüder Nils und Jannes Olsson bereits 1928 mit dem Schnitzen und bemalen der Dalapferde. Bis heute wird das traditionsreiche Handwerk von der Familie fortgeführt und kann von Jedermann besichtigt werden. Unsere Route führt nun auf der 70 und 50 nach Örebro und von da aus auf der schmalen Verbindungsstrasse über Borensberg nach Linköping. Hier haben wir den Platz „Glyttinge Camping“ ausgewählt, als ideale Ausgangstation für Touren zum Götakanal und zum Freilichtmuseum Gamla Linköping. Das Museumsdorf befindet sich nur wenige Autominuten entfernt am westlichen Stadtrand und zeigt das Leben einer Kleinstadt von vor hundert Jahren. Nicht versäumen sollte man einen Ausflug zum Göta Kanal, der quer durch Schweden die West- und Ostküste verbindet. Wir fahren zum traumhaften Abschnitt nach Berg, wo die Schiffe in sieben Schleusenstufen auf 18 Meter angehoben oder abgesenkt werden. Zudem lädt das herrliche Wetter bei 18 Grad zu einem ausgiebigen Spaziergang entlang der Schleusen ein. Nach zwei Tagen setzt sich unser Konvoi wieder in Marsch nach Strömstad an der Westküste Schwedens. Über Motola, Karlstad und Bullarby erreichen wir nach gut 450 Kilometer den anvisierten Campingplatz Daftö FerieCenter, der sich etwa fünf Kilometer südlich von Strömstad an der Strasse 176 befindet. Diese Fünfsterne-Anlage gehört zu den besten ganz Schwedens, liegt traumhaft schön an der Küste und bietet von den Stellplätzen herrliche Ausblicke auf die vor gelagerten Inseln. Da der Zeitraum es noch erlaubt, gönnen wir uns hier drei erholsame Ruhetage bei überwiegend schönem Wetter und milden Temperaturen. Auf der gut ausgebauten E 6 geht es zügig zu unserem vorletzten Übernachtungsstopp in Mölle, ehe wir am folgenden Tag über Helsingborg, Kopenhagen und Rødby wieder unseren Ausgangspunkt, den Campingplatz Wulfener Hals auf der deutschen Insel Fehmarn ansteuern.
Fazit
Nach nun 6300 gefahrenen Kilometern ist das Resümee einstimmig: Eine absolut stressfreie Tour mit faszinierenden Eindrücken, die man sicher erst später komplett verarbeiten kann. Und alle sind mit dem Virus „Nordkap“ so infiziert, dass eine Wiederholung nicht ausgeschlossen ist.
Campingplatz-Tipps:

Wulfener Hals: Die Anlage liegt auf einer Halbinsel mit einem 1,5 Kilometer langen Strand zwischen der Ostsee und dem Burger Binnensee. Ideal sind die sanft abfallenden Uferbereiche für das gefahrlose Baden von Kindern und bieten aufgrund der stetigen Meeresbriese ein Traumgebiet für Wassersportler aller Art. Die weitläufige Anlage auf ebenem Wiesengelände mit unterschiedlich hohen Anpflanzungen bietet einen herrlichen Ausblick auf Meer und Festland. Für kurzzeitige Übernachtungen gibt’s einen neuen Platzteil mit komfortablen Sanitärgebäude und Entsorgungsstation vor dem Gelände. Für das kulinarische Wohl sorgen drei Restaurants, ein Eiscafe und ein Bistro. Mitglied der „Leading-Gruppe“, in der sich europaweit 29 Superplätze zusammengeschlossen haben. 345 Touristenplätze (80-160 m²) mit Stromanschluss, einige davon mit Frisch- und Abwasseranschluss stehen zur Verfügung. Mehrere Sanitärgebäude mit Einzelkabinen sind auf dem Platz verteilt. Auch an Behindertenkabinen wurde gedacht. Für alle, die viel Wert auf ein abwechslungsreiches Sport- und Unterhaltungsprogramm legen, gibt es unter anderem Surf-, Segel-, Tauch- und Golfschulen, Angebote für Aerobic, Fitness, Tai-Chi sowie Reiten, Siloclimbing, Bogenschiessen, Fahrradverleih, Animation für Kinder und Erwachsene und ein Zirkuszelt mit eigenem Showprogramm und ein Tanzcafe. Zu diesem Campingplatz gelangen Sie, wenn sie die B 20 /E 47 in Richtung Avendorf nehmen und dann der Beschilderung folgen.
Däftö FerieCenter

Direkt am Meer und nur fünf Kilometer von der kleinen, entzückenden Küstenstadt Strömstadt entfernt liegt das Daftö FerieCenter. Eine moderne Ferienanlage mit einem Fünfsterne- Campingplatz, Ferienhäusern, Geschäft, Restaurant, Schwimmbad und einem reichhaltigen Aktivitätsangebot. Das Wiesengelände ist leicht geneigt und auf Geländestufen und im Uferbereich mit ebenen Stellflächen ausgestattet. Daftö ist bekannt für seine hohe Qualität und zählt zu den führenden Campingplatzanlagen in Schweden. Seit einigen Jahren gehört Daftö FerieCenter zur Gruppe ”Leading Camping” zusammen mit 29 anderen Super-Anlagen in ganz Europa. Hier gibt es 310 Touristenplätze (100-130 m²) mit Stromanschluss, einige davon mit Frisch- und Abwasseranschluss. Ein paar der Stellflächen sind geteert. Mehrere Sanitärgebäude mit Einzelkabinen sind auf dem Platz verteilt. Auch an Behindertenkabinen und eine Entsorgungsstation für Reisemobile wurde gedacht. Für alle Sportliebhaber gibt es ein abwechslungsreiches Angebot. Sie können Surfen, Segeln, Beachvolleyball spielen, im beheizten Freibad schwimmen, in die Sauna oder in das Solarium gehen. Außerdem können sie sich bei Bedarf Fahrräder oder Motorboote leihen. Viel Spaß kann die ganze Familie bei der Animation für Kinder und Erwachsene und auf dem Piraten- Abenteuerspielplatz haben. Wer mal schnell seine Mails oder ähnliches checken will kann das im Internetcafe auf dem Gelände tun. Anfahrt: Auf der E 6 nördlich von Skee auf die Strasse 176 abzweigen, Richtung Strömstad, dann der Beschilderung folgen.
Insider Tipps

Neben der Brückenverbindung von Dänemark nach Schweden über den Öresund empfiehlt sich das Schwedenticket der Scandlines-Fährgesellschaft. Das Ticket beinhaltet die Strecken Puttgarden(D)-Rödby(DK) und Helsingör(DK)-Helsingborg(S) zum Preis von 86 Euro bis 6 Meter Länge (Gespann oder Wohnmobil) und über 6 Meter 136 Euro inklusive aller Personen. Die Überfahrt dauert 45 bzw. 20 Minuten und die Abfahrtzeiten sind tagsüber alle 30 bzw. alle 15 Minuten, so dass kaum Wartezeiten entstehen. Bargeldlos und ohne Wartezeiten kann man via „Auto Bizz“ direkt vor Ort einchecken. Alle Infos und Fährzeiten unter www.scandlines.de.
WICHTIGE ADRESSEN
Rodenlunds Camping
55454 Jönköping
Telefon: ++46-36122863
villabjorkhagen(at)swipnet.se
Fläsians Camping
85468 Sundsvall
Telefon: ++46-60554475
Arcus Camping
97594 Luleå
Telefon: ++46-920435400
Galdotieva Camping
99400 Palojärvi
Telefon: +358/16528630
Wisløff Camping
9518 øvre Alta
Telefon: ++47-78434303
lilly(at)wisloeff.no
Olderelv Camping
9143 Skiboth
Telefon: ++47-77715444
Daftö FerieCenter
45297 Strömstad
Tel.: ++46-526-26040
Fax: ++46-526-26250
info(at)dafto.com
www.dafto.com
www.leadingcampings.com
Camping Center Jokkmokk
96040 Jokkmokk
Tel. ++46-97112370
campingcenter(at)jokkmokk.com
Strömsunds Camping
83324 Strömsund
Tel. ++46-67016410
stromsund.turism(at)stromsund.se
Orsa Camping
79421 Orsa
Tel. ++46-250552300
fritid(at)orsa-gronklitt.se
Glyttinge Camping
58249 Linköping
Tel. ++46-13174928
glyttinge(at)swipnet.se
Möllehässle Camping
26042 Mölle
Tel. ++46-42347384
mollehassle(at)telia.com
Bilder: Siegfried Semper & PixelQuelle.de



