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Die weltweite größte Caravaning-Messe: 27.08.- 05.09.2010 in Düsseldorf (D)

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In unserem Blog zum Thema Reiseberichte finden Sie attraktive Berichte rund um den Globus und viele nützliche Zusatzinfos.

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Partikelfilter-Nachrüstung

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Mittelalterlich geprägte Dörfer,

Kampaniles, die direkt in den Himmel zu ragen scheinen und viel unberührte Natur – das ist Kroatien. Lauschige Wälder, versteckte Strände und winzige, verschlafene Fischerorte locken die Besucher zu Italiens östlichen Nachbarn. „Farniente“ wie in Italien, reiche Geschichte und viel Platz für Naturfreunde bietet unsere Kroatien-Tour.
Sanft schlagen die türkisgrünen Wellen gegen den Uferkai. Dicht an dicht kauern sich orangefarbene, ockerfarbene und rote Häuschen aneinander. Ab und an öffnet sich eine schmale Gasse, eine kleine Treppenlandschaft, die zu versteckten Künstlerateliers führt. Und über allem wacht der stolze Kampanile, der wie eine steinerne Nadel Richtung Himmel ragt. Ein Stück Bella Italia wie auf der Postkarte? Mitsamt dem geflügelten Löwen, Symbol von Venedig, der auf etlichen Wappen und Steinsiegeln stolz seine Mähne in den Küstenwind hängt? Fast. Wir sind in Rovinj an der Adria, einem der beliebtesten Ferienziele der Kroaten und Slowenen.
Bevor man die verwinkelten, mittelalterlichen Städte erkundet, sollte man Reisemobil oder Caravan-Gespann auf einem der großen LKW-Parkplätze am Stadtrand abstellen. Danach lohnt jeder Umweg durch die verwinkelten Gassen: Porec mit seinen venezianischen Palästen und Pula mit seiner historischen Arena sind echte Sehenswürdigkeiten. Die wackeren Seefahrer Venedigs hatten Istrien schon um das Jahr 1000 herum erobert. Über die Jahrhunderte machten sie die Fischerorte zu kleinen Kopien ihrer stolzen italienischen Metropolen. Das „Dolce Vita“, es ist auf beiden Seiten der Adria zu Hause.
Tennis, Radfahren, Segeln, Surfen, Tauchen, Rafting, Freeclimbing, – kaum ein Sport, der in Kroatien nicht ideale Bedingungen findet. An der Küste werden Austern gezüchtet, im Landesinneren pressen die Bauern köstliches Olivenöl. Und die Restaurants werden immer besser: Im „Valsabbion“ in Pula etwa werden jeden Abend die raffiniertesten Köstlichkeiten komponiert: Waldpilzcarpaccio mit Trüffeln etwa, gefolgt von frischestem Fisch.
Camper und Caravaner sind allerorts willkommen: Das Netz der Campingplätze ist gut ausgebaut, viele verfügen über einen FKK-Bereich. Wildes Campen ist freilich streng verboten, besonders in touristisch beliebten Gegenden wie den Kvarner Inseln. Benzin kostet fast so viel wie in deutschen Landen, mit Diesel fährt es sich freilich deutlich günstiger. Abgesehen davon sind in Kroatien die Preise äußerst freundlich kalkuliert: Selbstversorger etwa werden mit lokalem Schafskäse, scharfen slowenischen Würsten oder dalmatischen Prosciutto glücklich, Krustentiere und Rindfleisch laden zum Grillen ein, wie es die Kroaten selbst oft und gerne tun.
Und doch: viele Urlauber sind gänzlich unsensibel gegenüber den Reizen. „Ist denn dort nicht Krieg?“ fragt mancher besorgt. Die Wahrheit ist: In Istrien fiel kein Schuss. Auch die anderen Regionen Kroatiens haben den Wiederaufbau nicht nur angepackt, sondern in Rekordzeit abgeschlossen. Heute sind Campingplätze oder Hotels besser denn je ausgestattet. Wir haben einige der schönsten Ziele Kroatiens für Sie zusammengestellt.

Istrien

So heißt die größte Halbinsel Kroatiens. Die wechselhafte Geschichte des Landes – hier kann man sie mit eigenen Augen erfahren: römische Amphitheater, frühchristliche Kirchen, byzantinische Mosaike, romanische Basiliken, Renaissancepaläste aus 500 Jahren venezianischer Herrschaft und österreich-ungarische Festungen. Die 553 errichtete Euphrasiusbasilika in Porec nimmt einen Platz auf der UNESCO-Liste des geschützten Kulturerbes ein.
Im Landesinneren liegen dichte Wälder, Berge und fruchtbare Täler. Echte Sandstrände sind Raritäten, doch zwischen den Felsen, versteckt in den Buchten warten winzige Kiesstrände, die an einem ruhigen Tag nahezu verlassen sind.
Achtung: Die Gebirgs- und Küstenstraßen sind recht kurvig, aber überwindbar. Auf der Küstenmagistrale von Rijeka nach Süden sollten große Fahrzeuge sich vor dem „Bora“ in Acht nehmen. Dieser kräftige Wind kann Reisemobile (Wohnmobile) und Gespanne ins Wanken bringen. Deshalb besser Tempo drosseln und kleine Tagesetappen planen.
Zu den beliebtesten Stationen jeder Istrien-Tour gehören Umag, Pula, Rabac, Porec, Rovinj, Motovun, Groznjan, Pazin und Labin. Novigrad ist ein freundliches Dorf auf einer Halbinsel, die früher einmal vollkommen vom Meer umrundet war. Ein Teil des antiken Stadtkerns ist im Meer versunken. Wie ein „Klein-Atlantis“ wirkt er, wenn bei ruhiger See seine Reste auf dem Meeresgrund schimmern. Neben Festungsmauern spazieren wir durch enge Gassen zur Pfarrkirche St. Pelagius mit ihrem Kampanile und dem Fischerhafen. Motovun und Gronjan sind mittelalterlich geprägt. Von ihrer schönsten Seite zeigt sich die Landschaft hier bei einem Morgenspaziergang, wenn die ersten Sonnenstrahlen den Nebel im Tal auflösen. Falls Sie in einer kleinen Kirche auf kaum entzifferbare Schriftzeichen stoßen: Es könnte Glagoliza sein, die Schrift der Kroaten, die im 9. Jahrhundert entstand und im 18. Jahrhundert stark an Bedeutung verlor.
Und wer Austern kosten möchte, kann dies in Vrsar und Umgebung tun: Das Fischernest mit gerade mal 1.800 Einwohnern verfügt über Campingplätze, die bis an das Ufer des Limski-Kanals reichen. Die fjordartige 11 km tiefe und von 120 m hohen Steilufern gesäumte Lim-Bucht ist ein Naturschutzgebiet: Genau hier wachsen und gedeihen sie, die Austern.

Dalmatien

Dalmatien gilt vielen Urlaubern als schönste Region Kroatiens. Ein schmaler, 450 km langer Streifen Adria mit einer Unzahl von Inseln, die vor der Küste im kristallklaren Wasser schimmern. Brac, an deren Südküste Taucher zur Unterwasserjagd aufbrechen. Die von Palmen, Myrten, Agaven, Lorbeer, Rosmarin, Kiefern und Pinien umwachsene Insel Hvar. Die Insel Pag mit ihren kargen, steinigen Weiden, auf denen Schafherden grasen. Die Strände sind größtenteils mit feinem Kies bedeckt, im Sommer schwanken die Temperaturen beständig zwischen 27 und 33 Grad. Auch hier gilt: Die Küstenstraßen können teilweise eng sein, wer die Landschaft genießen will, sollte kein zu strammes Programm planen. Sehenswert für Naturfreunde: Das Arboretum von Trsteno. Der Schaugarten wurde schon im 16. Jahrhundert angelegt, viele exotische Pflanzenarten lassen sich hier bewundern.
Dubrovnik wird auch die "Perle der Adria" genannt. Bis heute umschließen hell blitzende Festungsmauern die Altstadt, wehrhafte Türme beschützen den Hafen. Es ist das besterhaltene Festungssystem in Europa. Im Mittelalter war der kleine Stadtstaat, die so genannte Dubrovniker Adelsrepublik, die neben Venedig größte Seemacht im ganzen Mittelmeerraum – Bedarf für Festungstürme war da reichlich vorhanden. Die 1317 gegründeten Apotheke im Franziskanerkloster der minderen Brüder versorgte die Verletzten – sie gilt als erste Apotheke Europas. Dubrovniks Altstadt ist autofrei, bei 220 wolkenlosen Tagen im Jahr. Auch das Kulturprogramm ist erstklassig: Die Sommerfestspiele mit Musik, Folklore und Schauspiel, gelten als größtes Kulturereignis in ganz Kroatien. Die Stadt als Bühne – auch das ist Dubrovnik.

Gut zu wissen

Das Adriaklima auf dem Balkan wird größtenteils von den lokalen Winden bestimmt. Der warme und feuchte Wind aus dem Süden, der Jugo, sorgt häufig für Gewitter und Wolken. Er kündigt sich durch einen bleiern aussehenden Himmel im Süden an. Im Sommer wehen ab Mittag häufiger der Maestral, die von Norden kommende Tramuntana und der Südwestwind Lebic. Eiskalt und trocken drängt vor allem im Winter die Bura von den Küstenbergen herab. Die Öffnungszeiten der Geschäfte in Kroatien sind sehr kundenfreundlich. Denn in den meisten Städten haben die Geschäfte täglich, auch Sonntags, von morgens bis abends geöffnet.

Das Hinterland

Die Gebirgslandschaften Lika und Gorski kotar verbinden den kontinentalen Teil des Landes mit der Küste. Hier, im Osten der Lika, liegt der Nationalpark Plitvicer Seen, auf kroatisch „Plitvicka jezera“ genannt. Zwischen den insgesamt 16 Seen, den Wäldern und steilen Felsschluchten gibt es auch einen Campingplatz für Naturfreunde. Der Weg dorthin ist etwas für Abenteuerlustige. Nach engen Straßen und Serpentinen belohnt das Naturschutzgebiet. Die Seenkette bildet eine Terrassenlandschaft die durch kleine Wasserfälle verbunden wird – sie ist Bestandteil der UNESCO-Liste des Weltnaturerbes. Ein elektrischer Zug und Ausflugsboote dienen den Besuchern zur Erkundung der Landschaft. Camper und Caravaner sollten ihre Vorräte gut wegschließen: Es heißt, die Wälder um die Plitvicer Seen würden von Braunbären bewohnt.

Insider Tipps

Eine eindrucksvolle Sehenswürdigkeit ist die Tropsteinhöhle Baredine im Norden von Porec. Bis zu 120 Meter tief können Sie hinab in die Höhle klettern und eine bizarre Unterwelt kennenlernen.   Der Limski Fjord ist ein beliebtes Ausflugsziel in Istrien. Die 9 km lange und durchschnittlich 600 Meter breite Meereszunge ist ein Naturschutzgebiet, das man am besten mit dem Schiff

Kurioses

In Lokve im Herzen des Gorski kotar (nordwestliches Kroatien) gibt es ein ganz besonderes Museum. Dort kann man sich über die Markenzeichen der Stadt Lokve informieren. Über Frösche. Die Idee kam vom Gründer der populären „Nacht der Frösche“, die seit 1975 dort organisiert wird. Während dieser Veranstaltung finden u. a. Wettkämpfe im Froschspringen statt. Den Rekord aus dem Jahr 2001 hält ein Frosch, der ganze 140 cm weit sprang.

Wichtige Adressen

Kroatische Zentrale für Tourismus
Kaiserstr. 23
60311 Frankfurt
Telefon: 069-2385350
Fax: 069-23853520
kroatien-Info@gmx.de

Deutsche Botschaft in Kroatien
Ulica grada Vukovara 64
10000 Zagreb
Telefon: +385-16300100
Fax: +385-16155536
deutsche.botschaft.zagreb@inet.hr

ADAC Partnerclub Kroatien
Hrvatski Autoklub (HAK)
Avenija Dubrovnik 44
10020 Zagreb
Telefon: +385-16611999
Fax: +385-16623111
borsa@hak.hrwww.hak.hr


Text und Bilder: Martin Häußermann, PixelQuelle.de

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