caravanig-info.de

Anhängerführerschein







B, BE oder B96 

Welchen Führerschein benötige ich für meinen Caravan? Mit unserem Führerscheinrechner finden Sie es spielend einfach heraus. Erfahren Sie, ob auch Sie vom neuen B96-Führerschein profitieren!

f.re.e 2012 in München








Die f.re.e in München findet vom 22. bis 26. Februar 2012 statt

Zubehör

Satellitenanlagen-Internet

Fernsehen im Reisemobil und Caravan ist dank moderner Satelliten-
Empfangsanlagen in bester Qualität möglich und obendrein auch noch
sehr komfortabel, denn die Antennenschüsseln richten sich...

Rückfahrkameras

Ein Rückfahrkamerasystem macht Reisemobilfahrern das Leben leichter.
Die Gefahr, beim Rangieren das Fahrzeug zu beschädigen oder gar
Menschen zu verletzen, wird deutlich reduziert...

Navigationssysteme

Da geht`s lang
TomTom, Branchenprimus bei mobilen Navigationsgeräten, hat das Design seiner neuen Modelle TomTom ONE und des neuen Tom-Tom XL von Grund auf überarbeitet. Dabei haben die Entwickler...

<div class="gallery">Bildergalerie</div>

Video

<div class="video">Video</div>

Get the Flash Player to see this video.
loading...

Zu Fuß, zu Pferd und im Winter

mit Hundeschlitten machten sich die Glücksritter einst zu den Goldfeldern am Klondike auf. Deren Spuren durch Alaska und den Yukon verfolgen die Touristen von heute selbstverständlich motorisiert. Den intensivsten Genuss dieser faszinierenden Landschaft bietet eine Reise im eigenen Mobil.

Kurioses

In Alaska gibt es zum Teil schon sehr „ausgefallene“ Gesetze. In Fairbanks zum Beispiel steht in den Statuten: Bewohner der Stadt dürfen es nicht zulassen, dass sich Elche auf der offenen Straße paaren.

Los geht´s – Mobil zum Klondike

Zeit muss man haben. So wie Walter und Helga Jacob (Namen von der Redaktion geändert) aus Lörrach. Schon seit knapp zwei Monaten cruisen die beiden Unruheständler mit ihrem eigenen Reisemobil durch Nordamerika. „Ein fantastisches Erlebnis“, schwärmen sie. Ihre strahlenden Gesichter lassen keinen Zweifel zu. Die beiden sind Wiederholungstäter, wie Walter Jacob berichtet: „Als ich noch arbeitete, haben wir schon einmal eine Amerikatour unternommen.“ Damals im gemieteten Zehn-Meter-Mobil. Bei dieser Reise haben sich die beiden erfahrenen Mobilisten für ihr eigenes Fahrzeug entschieden, ein kompaktes deutsches Alkovenmobil. Mehr Platz brauchen wir nicht und mit unserem Wagen kommen wir problemlos in alle Städte rein, schließlich ist er nicht viel größer als ein Pkw.“ Günstiger ist es obendrein, denn die Mietpreise sind in Kanada üppig und europäische Reisemobile (Wohnmobile) brauchen deutlich weniger Sprit als amerikanische. Das Mobil schipperte auf einem RoRo (Roll on/Roll off) Frachter über den großen Teich. Drei Wochen dauerte der Transport von Bremerhaven nach Baltimore, wo die Eigentümer ihr Fahrzeug wieder in Empfang nahmen. Die erste Station war Whitehorse. Das ist die Hauptstadt des Yukon-Territory im Nordwesten Kanadas. Hier legen die meisten Yukon-Touristen einen Servicestopp ein. Zum einen, um sich im Wal-Mart oder Superstore, einem der riesigen Supermärkte, mit Proviant zu versorgen. Zum anderen, um wie die Jacobs die Wäsche in einem öffentlichen Waschsalon in Ordnung zu bringen. Rund 20.000 Einwohner hat Yukons Wirtschafts- und Verwaltungszentrum Whitehorse. Weitere 10.000 Menschen leben verstreut auf einer Fläche, die ungefähr eineinhalb Mal so groß ist wie Deutschland.

„Goldrush“ – Auf den Spuren der Goldsucher

Dieses weite Land ist ein Traumziel für Naturhungrige und Abenteuerlustige. Nicht erst seit heute. Schon Ende des 19. Jahrhunderts suchten Fremde im Yukon und in Alaska ihr Glück. Im Jahr 1898 begann der „Klondike Goldrush“, Goldgräber und Abenteurer machten sich auf den Weg zu den Goldfeldern am Klondike – meist zu Fuß, seltener zu Pferd und im Winter meist per Hundeschlitten. Heute ist das Reisemobil das Fortbewegungsmittel der Wahl auf den Pfaden der Goldsucher. Der „Golden Circle“ ist eine rund 500 Kilometer lange Rundreise, die von Whitehorse über den Klondike Highway bis nach Skagway, Alaska führt. Weiter geht es mit der Fähre nach Haines, Alaska und später über die Haines Road und den Alaska Highway zurück nach Whitehorse. Fünf bis sechs Tage muss man für diese Tour veranschlagen. Was den Gold suchenden Abenteurern damals wohl nicht so wichtig war, den Touristen heute dafür um so mehr, ist die atemberaubende Landschaft. Jack London hat sie im Roman „Lockruf des Goldes“ einerseits bedrohlich, andererseits aber auch als durchaus faszinierend beschrieben. Wer den Yukon im Winter erlebt hat, kann die Bedrohung verstehen; faszinierend ist das Land allerdings zu jeder Jahreszeit. Ganz erstaunlich, besonders im Sommer, ist die Carcross Desert - nach Aussagen der Yukoner die kleinste Wüste der Welt. Eine lebensfeindliche Region ist diese Wüste aber keineswegs, eher ein knapp 260 Hektar großer Sandkasten, in dem sich jung und alt in der Freizeit nach Herzenslust austoben. Zum Beispiel mit Quads, die im nahe gelegenen „Caribou Crossing Tradepost“, dem Besucherzentrum am Klondike Highway, zu 30 Dollar pro halbe Stunde vermietet werden. Das Zentrum ist eine Ansammlung von hellblau gestrichenen Holzhäusern. Hier wird Goldgräberromantik in jeder Hinsicht und auch sehr professionell gepflegt. Das reicht von der Ausstellung alter Schürfgeräte über den Verkauf tadellos präparierter Tierfelle bis hin zu einem Goldgräberrestaurant, das Barbecue zwischen alten Planwagen anbietet. Wer gerne landestypische Souvenirs von seiner Reise nach Hause bringt, findet hier kunstvolle Schnitzereien. Als Basismaterial nutzen die Künstler Caribou-Geweihe oder Hörner der Dall-Schafe. Carcross, das früher Caribou Crossing hieß, ist von historischer Bedeutung für den Yukon. Die heute 400 Seelen zählende Gemeinde wurde im September 1898 zum Haltepunkt der White Pass & Yukon Railway erklärt. Knapp zwei Jahre später, am 29 Juli 1900, wurden die beiden Trassen von Whitehorse und Skagway kommend miteinander verbunden – dem Anlass und der Region entsprechend mit einem goldenen Nagel, der in eine Schwelle vor dem Bahnhof geschlagen wurde. Der alte Bahnhof ist inzwischen ein Besucher- Informationszentrum, in dem die Geschichte des Eisenbahnbaus und des Dorfes in einer Ausstellung erzählt wird. Trotz der nicht kleinen Zahl an Touristen ist Carcross mit seinem altmodisch eingerichteten Departmentstore und dem sympathischen Souvenirladen „Barracks“, der von der deutschstämmigen Kanadierin Sandy Kehoe betrieben wird, noch ein idyllisches Dorf.

Skagway – Bahnfahren, Wandern und Gold schöpfen

Dagegen wirkt die Hafenstadt Skagway, die die Reisenden nach einer Fahrt über den Whitepass erreichen, fast schon wie eine Metropole. Menschen, wohin man schaut. Die Passagiere mehrerer Kreuzfahrtschiffe bevölkern die Straßen und nehmen das Städtchen vollkommen in Beschlag. Glücklicherweise legen die Schiffe auch wieder ab, so dass Reisemobile Besucher am frühen Abend die Stadt wieder für sich haben. Die Bevölkerung von Skagway freut sich über die Kreuzfahrer ebenso wie über Mobiltouristen, denn alle lassen hier Geld liegen. Und die meisten tragen auch durch den Kauf von tausenden Eisenbahntickets dazu bei, dass die historische Bahnstrecke auf den Whitepass gepflegt und erhalten werden kann, einschließlich der Wagen und Lokomotiven. Die Bahnfahrt, obwohl sündhaft teuer, ist ein echtes Erlebnis. Wie eine große Schlange am Felsen windet sich die Trasse der Schmalspurbahn den Berg zum White Pass hoch – 32 Kilometer vom Meeresniveau bis zum 873 Meter hohen Pass. Aber nicht nur die Fahrt und die Aussicht sind atemberaubend, auch die Geschichte der Bahn, deren Bau am 28. Mai 1898 begann. Unter beinahe unmenschlichen Bedingungen sprengten die Arbeiter die Trasse in den Felsen, gruben Tunnels, bauten Brücken. Bereits am 6. Juli 1899 fuhr der erste Zug nach Bennett und brachte Goldnuggets im Wert von 500.000 Dollar zurück. Skagway ist natürlich nicht nur für Freunde historischer Eisenbahnen attraktiv, sondern auch für konditionsstarke Wanderer. Denn vor den Toren der Stadt beginnt auch der legendäre „Chilkoot-Trail“, der gut 50 Kilometer lange Weg, den die Abenteurer nahmen, um die Goldfelder am Klondike zu erreichen. Skagway ist einer der wenigen Orte, wo Reisemobilisten zwingend in einem RV-Park übernachten müssen. Das sind Kiesplätze, in denen Reisemobile und so genannte Fifthwheeler – Sattelschlepper mit Wohnauflieger – in Reih’ und Glied stehen.

Gut zu wissen

Dawson City war einst das Paris des Nordens. Brettergehsteige und verwitterte Holzfassaden im Wildwestlook prägen noch heute das Stadtbild der legendären Goldgräberstadt. In der Gambling Hall tanzen immer noch die Cancan-Girls, im Palace Grand Theatre werden Melodramen aufgeführt, und in der ehemaligen Hütte von Jack London liest der wieder auferstandene Jack aus seinen Romanen. Die 2000-Seelenstadt lebt vom Tourismus, aber in der Umgebung schürfen immer noch einige Unerschütterliche nach Gold.   Das Rauchen in Kanada ist, außer in einigen Teilen von Québec, mittlerweile völlig verpönt und dazu noch horrend teuer. Das Qualmen in öffentlichen Gebäuden, Flughäfen und Lokalen ist generell verboten. Nur in der hintersten Ecke finden Sie manchmal noch eine so genannte smoking section. In Kanada gibt es sechs Zeitzonen. Die Unterschiede zu Deutschland betragen von -4,5 Std. (Neufundland Standard Time) über -5 Std. (Atlantic ST), -6 Std. (Eastern ST), -7 Std. (Central ST), -8 Std. (Mountain ST) bis zu -9 Std. (Pacific ST).

Die State-Parks – Ein Muss für alle Reisemobilisten

Die RV-Parks sind nur denjenigen zu empfehlen, denen ein „full hookup“ als unverzichtbar erscheint. Das bedeutet, dass Strom, Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung direkt am Platz möglich ist. Wasserfassen oder Entsorgen kann man aber genauso gut für rund fünf Dollar an fast jeder Tankstelle. Wer tankt, zahlt nichts fürs Wasser. Das macht den Weg frei zu den so genannten „State-Parks“. Diese Plätze sind riesig groß, die einzelnen Parzellen weit von einander entfernt, sie liegen immer landschaftlich sehr schön und sind gut ausgestattet. Es gibt einen Holzvorrat und eine Feuerstelle, über der abends Steaks und morgens Eier brutzeln. Dazu finden sich auch immer diese typischen Picknickbänke, die zu gemütlichen Mahlzeiten einladen, sofern die Moskitos nicht gerade ihr Unwesen treiben. State-Parks arbeiten nach dem Prinzip der Selbstregistrierung. Der Reisemobilist notiert die relevanten Daten auf einem bereitliegenden Briefumschlag, in den er auch seine Übernachtungsgebühr – meist zehn Dollar – steckt. Das Ganze wird dann in einem speziellen Briefkasten deponiert, den ein Park-Ranger von Zeit zu Zeit leert. Ein schöner Platz findet sich auch in Haines, Alaska. Unweit entfernt von der Anlegestelle der Fähre von Skagway. Er liegt direkt am Chilkoot-Lake, wo sich Weißkopfadler beobachten lassen. Der US-Wappenvogel  ist in Haines ein gern gesehener Gast. Deshalb hat man ihm hier ein Reservat eingerichtet. Auf der Schleife über die Haines Road nach Whitehorse genießen Reisende fantastische Ausblicke auf die Landschaft des Kluane National Parks, der Tundra und Gletscher in einzigartiger Weise vereinigt. Zwei Möglichkeiten bieten sich, den Kluane zu erkunden. Der mühsame, aber für geübte Bergwanderer überaus attraktive Weg, ist eine ein- oder mehrtägige Wandertour. Die Alternative für weniger Bewegungsfreudige heißt „Flightseeing“. Fluggesellschaften wie die „Yukon-Wings“ in Whitehorse bieten Besichtigungstouren mit ihren Wasserflugzeugen an. Zumindest einen kleinen Rundflug sollte sich jeder Yukon-Reisende gönnen. Aus der Vogelperspektive betrachtet, wirkt das weite Land fast noch beeindruckender als aus dem Fahrzeug heraus.

Fazit

Ob das Ehepaar Jacob den Kluane National Park besichtigt hat, wissen wir leider nicht. Sicher ist jedoch, dass sie nicht zum letzten Mal hier waren. Nach einem kurzen „Heimaturlaub“  werden sie ihre Reise nächstes Frühjahr fortsetzen. Zeit muss man haben!

Insider Tipps

Während eine Reise durch USA und Kanada spannend und erlebnisreich wird, ist das Verschiffen des Reisemobils nahezu langweilig einfach. Das sagen zahlreiche deutsche Amerikafahrer, die man auf den Highways in Kanada und USA immer wieder trifft. Allerdings organisieren die wenigsten den Transport selbst, sondern lassen sich von den Profis der Firma „SeaBridge“ helfen. Das Team um Detlev Heinemann in Düsseldorf besetzt diese attraktive Nische des Reisemobiltourismus und ist mit diesem Angebot in Deutschland allein. Heinemann, der selbst schon im eigenen Mobil Nordamerika und Australien bereist hat, kann auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückgreifen: „Wir haben seit 1996 nahezu 800 europäische Reisemobile über den Großen Teich und zurück gebracht. Nach Heinemanns Einschätzung lohnt sich die Verschiffung des eigenen Mobils etwa ab einem Aufenthalt von zwei Monaten. Die reine Frachtgebühr errechnet sich nach dem Volumen des Fahrzeugs (Breite x Länge x Höhe), die Frachtrate beträgt 38 Euro pro Kubikmeter. Inklusive Hafengebühren und aller Versicherungen kostet der Hin- und Rücktransport eines Sechs-Meter-Mobils von und zur amerikanischen Ostküste rund 5000 Euro. Ein Mietfahrzeug kostet dagegen mindestens 100 Euro am Tag, meist deutlich mehr. „Ich empfehle meinen Kunden, eine Schleife mit Start und Ziel an der Ostküste zu fahren“, rät Heinemann. Die Route Bremerhaven-Baltimore-Bremen sei die günstigste Variante. Alternativ können auch Brunswick, Georgia oder Halifax, Kanada als Zielhafen gewählt werden. Wer unbedingt One-Way fahren wolle, solle aus Kostengründen auf jeden Fall die Ost-West-Richtung wählen. Der Rückweg von Port Hueme (Region Los Angeles) nach Bremerhaven sei deutlich günstiger als der Hintransport von Deutschland an die amerikanische Westküste.

Wichtige Adessen

Deutsche Botschaft Kanada
1 Waverley Street, Ottawa, ON, K2P 0T8
germanembassyottawa@on.aibn.com

Deutsche Botschaft USA
4645 Reservoir Road
20007-1998 Washington
german-embassy-us@germany.info

Canadian Automobile Association (C.A.A.)
1145 Hunt Club Road, Suite 200
Ottawa, Ontario K1V 0Y3

SeaBridge
Verschiffung/Versicherung/Tours für Reisemobile
www.seabridge-tours.de

Text und Bilder: Martin Häußermann und PixelQuelle.de

video
googlemappreview

CARAVAN SALON 2012

 

Der INTERNATIONALE CARAVAN SALON findet vom 24. August bis  02. September 2012 in Düsseldorf statt. Mehr über die weltweit größte Messe für die mobile Freizeit:


Zur Abschluss-Pressemeldung 2011...


Veranstaltungen

Internationales Schlittenhundrennen im Schwarzwald

An den schneebedeckten Hängen des Bernauer Hochtals im südlichen Schwarzwald kämpfen jedes Jahr die besten Musher Europas um Punkte und Pokale.
Mehr als 100 Gespanne mit 800 Hunden starten beim...

Zeitreise ins ERWIN HYMER MUSEUM

Über die Kulturgeschichte und Technik des mobilen Reisens

Das Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee wurde am 29. Oktober 2011 eröffnet und lädt zu einer einzigartigen Entdeckungstour durch...