caravanig-info.de

Anhängerführerschein







B, BE oder B96 

Welchen Führerschein benötige ich für meinen Caravan? Mit unserem Führerscheinrechner finden Sie es spielend einfach heraus. Erfahren Sie, ob auch Sie vom neuen B96-Führerschein profitieren!

f.re.e 2012 in München








Die f.re.e in München findet vom 22. bis 26. Februar 2012 statt

Zubehör

Navigationssysteme

Da geht`s lang
TomTom, Branchenprimus bei mobilen Navigationsgeräten, hat das Design seiner neuen Modelle TomTom ONE und des neuen Tom-Tom XL von Grund auf überarbeitet. Dabei haben die Entwickler...

Rückfahrkameras

Ein Rückfahrkamerasystem macht Reisemobilfahrern das Leben leichter.
Die Gefahr, beim Rangieren das Fahrzeug zu beschädigen oder gar
Menschen zu verletzen, wird deutlich reduziert...

Stromversorgung

Selbstversorger, autark, unabhängig - sehnsüchtige Worte vieler Reisemobilisten und sicherlich auch einiger Caravan-Eigner. Wer die elektrische Energiegewinnung selbst in die Hand ...

<div class="gallery">Bildergalerie</div>

Video Frankreich allgemein

<div class="video">Video Frankreich allgemein</div>

Get the Flash Player to see this video.
loading...

Das Elsass hat noch mehr zu bieten als Fachwerkhäuser, feinen Weißwein und gute Küche.
In Hochseil- und Wildwasserparks, aber auch auf Mountainbikerouten leuchtet das junge Gesicht des Elsass.

Aktiv geniessen

Das Elsass is(s)t anders.
In der Auberge über dem Lac Blanc servieren sie die Melkermahlzeit: eine Tourte (mit Hackfleisch gefüllte Pastete), danach Rauchfleisch mit Roigabrageldi (Bratkartoffeln, die gut zwei Stunden mit Speck und Zwiebeln geschmort wurden), dann Munsterkäse, dazu einen runden Pinot blanc.
Na klar, denkt sich der geneigte Leser: Da fährt mal wieder einer ins Elsass und schwärmt vom guten Essen. Aber was soll man da auch sonst tun? Eine ganze Menge. Die kleinste Region Frankreichs hat nämlich deutlich mehr zu bieten als Trachten und Traditionen, Fachwerk und Flammkuchen.
Einen mindestens ebenso hohen Stellenwert wie das gemütliche Beisammen sein in der Weinstube haben im Elsass Sport und Bewegung in freier Natur. So haben sich auch die Menschen, die in der Auberge die gerade erwähnte Melkermahlzeit genießen, zuvor hungrig gestrampelt. Es sind junge und jung gebliebene Freizeitsportler, die ihr Reisemobil auf den kostenlosen Stellplatz am Lac Blanc lenken, um von dort aus auf zwei Rädern die Natur zu erkunden. Nicht alle haben ein eigenes Mountainbike dabei, doch der Verleih, im gleichen Gebäude wie die Auberge, verfügt über hochwertiges und exzellent gewartetes Material. Nicht weniger als 13 gut ausgeschilderte Touren hat der Biker zur Auswahl, von 4,6 Kilometern, die mit einer Stunde Fahrzeit veranschlagt werden bis zu 41 Kilometern, bei denen in rund fünfeinhalb Stunden auch noch rund 1.000 Höhenmeter überwunden werden. „Sie haben die Wahl zwischen vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden“, erläutert Mountainbike-Führer Matthieux Moellinger, der im Hauptberuf für das Tourismusbüro in Kaysersberg arbeitet. Grün markiert die Einsteigertouren, blau die touristisch gehaltenen so genannten Entdeckertouren, rot die sportlichen Entdeckertouren. Die schwarzen Touren sind echten Sportskanonen wie Matthieux vorbehalten, der pro Jahr rund 5.000 Kilometer auf dem Rad zurücklegt.

„Das ist nicht so viel“, fügt der 23-jährige fast entschuldigend an, aber die übrige Zeit verbringe er eben mit der Gestaltung und Verbesserung des Bikeparks. Seit drei Jahren arbeitet ein engagiertes Team daran, das auf gut 1.000 Meter liegende Wintersportgebiet in den elsässischen Vogesen zu einem Eldorado für Spezialisten auf Stollenreifen zu machen. Gebaut sind bisher drei Downhill- und drei Freeride-Pisten in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Beim Downhill geht’s ähnlich wie in der Skiabfahrt darum, einen steilen Abhang schnell und möglichst ohne Sturz zu bewältigen. Auf den Freeride-Strecken sind Steilkurven, kleine Sprünge und auf der schwierigen auch richtige Schanzen mit eingebaut. Nach der Erfahrung des Autoren lassen sich die jeweils einfachsten Strecken auch von routinierten Mountainbikern gut bewältigen, die jeweils schwierigsten sollte man getrost den Profis überlassen. Zum Beispiel Julian Absalon, der bei Olympia in Peking Gold im Cross Country gewonnen hat und regelmäßig im Bikepark am Lac Blanc trainiert. Absalon nutzt, im Gegensatz zu den meisten Gästen, kaum die Möglichkeit, sich und sein Bike mit dem Skilift wieder nach oben befördern zu lassen.

Viel Abwechslung

Wenn der Bergab-Ritt mit dem Fahrrad noch nicht aufregend genug ist, sei ein Besuch in einem der sieben Hochseilgärten und Abenteuerparks empfohlen. Die beste Adresse ist nicht weit weg von Kaysersberg: In Breitenbach, oben auf der Höhe, findet sich der Parc alsace aventure. Auch dort dürfen zahlende Gäste des Parks auf dem Parkplatz kostenlos übernachten. Die Frage ist nur, ob man angesichts des produzierten Adrenalins überhaupt schlafen kann. Denn Mickael Walter, der Planer von fünf weiteren Abenteuerparks in Frankreich, Kärnten und Slowenien, hat sich für seine Heimat etwas ganz besonderes einfallen lassen. „Tour de l’Extreme“ heißt das Monstrum, ein 35 Meter hoher Turm, dessen drei Säulen von einheimischen Douglasien gebildet werden. Aufwärts geht’s ganz normal auf Holztreppen, oben angelangt bietet sich ein schöner Ausblick über die Vogesen. Normale Menschen gehen auf demselben Weg zurück, auf dem sie hoch gekommen sind. Die anderen wählen die Diretissima. Dazu spaziert der Adrenalin-Hungrige ganz vor zu einer Art Kranausleger, lässt sich anseilen, stellt sich mit den Füßen auf die Kante und lässt sich von Mickael langsam in die Horizontale abkippen. Das Gesicht gen Erdboden gerichtet geht’s abwärts. Und zwar flott. Könner scheinen auf dem gespannten Netz förmlich in die Tiefe zu laufen, weniger Geschickte taumeln dem riesigen Fangnetz entgegen, das zwei Meter über dem Boden gespannt ist. Das muss nicht jeder haben, aber manche können nach dem ersten Versuch kaum mehr genug bekommen. Da ist die Fahrt auf der Drahtseilbahn, ganz unfranzösisch Flying Fox genannt, doch massenkompatibler. Auch hier hat der Gast reichlich Luft unterm Körper, doch wer sicher im Gurt verzurrt und an der doppelt gesicherten Seilrolle übers Tal von Villé surrt, fühlt sich so sicher wie früher als Kind auf der Tarzanschaukel. Vier Mal hin und vier Mal zurück ist das Maximum. Dann hat der Gast rund drei Kilometer auf der Drahtseilbahn zurückgelegt. Eine Mischung aus etwas Mut und Geschicklichkeit ist notwendig, um die Hochseil-Touren zu bewältigen, die Mickael in den Wald eingebaut hat. Die drei grünen Routen verlaufen etwa vier Meter über dem Erdboden und sind auch von Kindern zu bewältigen. Denen bleibt die 25 Meter hohe Route versagt, die nicht von ungefähr „Aigle noir“ (Schwarzer Adler) genannt wird. Den Kontrapunkt zu den luftigen Abenteuern in Breitenbach setzt der „Parc des eaux vives“ in Huningue. Dort im Dreiländereck wurde vor 16 Jahren eine Wildwasseranlage gebaut, die Trainingsmöglichkeiten für Kanuten schuf und längst auch kommerziell genutzt wird. Die Tarife sind angemessen, zwei Stunden inklusive Leihkajak kosten rund 20 Euro. Dafür ist der Besucher auf einem Wildwasser der Klasse II – also mittleren Schwierigkeitsgrades – unterwegs. Auf einer Strecke von 330 Metern wird ein Gefälle von knapp drei Metern überwunden. Dann trägt der Kanut sein Boot wieder ins Startbecken und auf geht’s zur nächsten Runde. Nach den gebuchten zwei Stunden ist es auch genug. Dann gehen wir in die Stadt – schön essen. Schließlich sind wir im Elsass.

Stellplatz und Gastro Tipp

Aire Camping Car,
F-68240 Kaysersberg,
Stellplatz am Stadtrand
direkt an der N 425
(Parkplatzbeschilderung folgen)

Bikepark Lac Blanc,
Aire Camping Car an der D48.II
www.lacblanc-bikepark.com

Parc Alsace Aventure,
Col du Kreuzweg, 4 Place de l’Eglise,
F-67220 Breitenbach,
Telefon 00 33/3 88 08 32 08
www.parc-alsace-aventure.com

Beste elsässische Küche in mittelalterlichem Ambiente bietet:
Auberge Le Médiéval,
7 Place Marché,
F-67220 Villé,
Telefon 00 33/3 88 57 00 00


Text und Bild: Martin Häußermann

video
googlemappreview

CARAVAN SALON 2012

 

Der INTERNATIONALE CARAVAN SALON findet vom 24. August bis  02. September 2012 in Düsseldorf statt. Mehr über die weltweit größte Messe für die mobile Freizeit:


Zur Abschluss-Pressemeldung 2011...


Veranstaltungen

Internationales Schlittenhundrennen im Schwarzwald

An den schneebedeckten Hängen des Bernauer Hochtals im südlichen Schwarzwald kämpfen jedes Jahr die besten Musher Europas um Punkte und Pokale.
Mehr als 100 Gespanne mit 800 Hunden starten beim...

Zeitreise ins ERWIN HYMER MUSEUM

Über die Kulturgeschichte und Technik des mobilen Reisens

Das Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee wurde am 29. Oktober 2011 eröffnet und lädt zu einer einzigartigen Entdeckungstour durch...