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Anhängerführerschein







B, BE oder B96 

Welchen Führerschein benötige ich für meinen Caravan? Mit unserem Führerscheinrechner finden Sie es spielend einfach heraus. Erfahren Sie, ob auch Sie vom neuen B96-Führerschein profitieren!

f.re.e 2012 in München








Die f.re.e in München findet vom 22. bis 26. Februar 2012 statt

Zubehör

Navigationssysteme

Da geht`s lang
TomTom, Branchenprimus bei mobilen Navigationsgeräten, hat das Design seiner neuen Modelle TomTom ONE und des neuen Tom-Tom XL von Grund auf überarbeitet. Dabei haben die Entwickler...

Partikelfilter-Nachrüstung

Reisemobile mit gelber und roter Plakette und sogar Fahrzeuge ohne Feinstaubplakette können seit kurzem mit Dieselpartikelfiltern nachgerüstet werden. Für die meisten Freizeitfahrzeuge der...

Rückfahrkameras

Ein Rückfahrkamerasystem macht Reisemobilfahrern das Leben leichter.
Die Gefahr, beim Rangieren das Fahrzeug zu beschädigen oder gar
Menschen zu verletzen, wird deutlich reduziert...

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Video Frankreich allgemein

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Entdecken Sie bei einer Weinprobe tolle Tropfen. Machen Sie bei einem Schnupperkurs die ersten Erfahrungen auf dem Golfplatz. Tauchen Sie ein in die Welt klassischer Autos und alter Handwerkskünste. All das und noch mehr wird Ihnen im Elsass geboten.

Automobilgeschichte hautnah

Zwei, drei Mal dreht der breitschultrige Mann die Kurbel, der Motor des Vorkriegs-Renault schüttelt sich, spotzt und erwacht lautstark zum Leben. Wir sind hier nicht etwa auf einer Oldtimer-Veranstaltung, sondern zu Gast in einem Museum, genau gesagt, dem „Nationalen Automobilmuseum“ im elsässischen Mulhouse, wo Mitmachen und Miterleben zum Konzept gehört. Dieses Museum beherbergt die Sammlung der Brüder Hans und Fritz Schlumpf, die einst ein regelrechtes Wollimperium betrieben.

Lange Zeit so erfolgreich, dass sich insbesondere Fritz Schlumpf auch intensiv seiner Automobil-Leidenschaft widmen konnte. Schon vor dem zweiten Weltkrieg kaufte er seinen ersten Bugatti, später viele weitere. Von 1960 an stellte er systematisch eine Sammlung besonderer Automobile zusammen. Bis 1976 die Textilkrise auch vor den Schlumpfs nicht Halt machte und das Unternehmen in den Konkurs riss. Die Sammlung von rund 500 Autos, die nicht nur aus französischer Sicht die Geschichte des Automobils gut repräsentiert, drohte auseinander gerissen zu werden. Rettung brachte der französische Staatsrat, der die Sammlung samt der ehemaligen Wollspinnerei, in der sie untergebracht war, zum historischen Kulturgut erklärte. Das freut den Besucher, der heute das Museum besucht und exquisite Exponate bewundert. Das Kernstück der Sammlung bildet die Marke Bugatti, die seinerzeit im nahe gelegenen Molsheim gebaut wurde. Auf den rund 17.000 Quadratmetern stehen Marken, die heute längst Vergangenheit sind, wie Hispano Suiza, Delahaye oder Isotta-Fraschini aber auch Marken, die über all die Jahre ihren Glanz erhalten haben, wie Rolls Royce, Bentley oder Mercedes-Benz. Ganz klar: Der Besuch lohnt sich und ist auch mit dem Reisemobil (Wohnmobil) problemlos zu realisieren. Allerdings liegt der Parkplatz für große Fahrzeuge rund fünf Gehminuten vom Museum entfernt.

Im Westen viel Abwechslung

Damit ist Mulhouse aber bei weitem nicht ausgereizt. Nicht umsonst nennt sich die oberelsässische Stadt mit dem Rad im Wappen die „Europäische Hauptstadt der technischen Museen“. Das Elektro-Museum gehört hier ebenso dazu wie das Eisenbahnmuseum oder die weltgrößte Textilsammlung im Stoffdruckmuseum. Hinter dem Rubrum-Museum verbirgt sich in keinem Fall staubtrockene Wissensvermittlung für Bildungsbürger. Die Nachbarn im Westen machen den Museumsbesuch zum Erlebnis für die ganze Familie.

Vergangenes wird lebendig

Das zeigt sich eindrucksvoll im Ecomusée in Ungersheim, zirka 15 Autominuten von Mulhouse entfernt. Hier wurde ein Freilichtmuseum auf die Beine gestellt, das seinesgleichen sucht. Auf 25 Hektar stehen 70 Gebäude – Wohnhäuser, Bauernhöfe und Werkstätten. Sie wurden an ihrem ursprünglichen Standort abgebaut und in Ungersheim wieder aufgebaut. So ermöglichen die Organisatoren ihren Besuchern einen Einblick in das Leben vor gut 100 Jahren. Der Besucher schaut dem Wagner bei der Herstellung von Holzwagenrädern über die Schulter, beobachtet den Schmied am Amboss oder erlebt, wie der Köhler nach klassischer Methode Holz zu Holzkohle „verkocht“. Als Krönung des Besuches gönnen sich die Gäste eine Fahrt auf dem „Eden-Palladium“-Karussell aus dem Jahr 1909, das Jungen und Alten ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Freuen werden sich auch die, die mit dem Reisemobil oder Wohnwagen anreisen. Denn sie finden einen schönen, ebenen Stellplatz direkt vor den Toren des Museumsdorfes.

Bewegung macht munter

Einen abwechslungsreichen Urlaub oder Kurztrip garantieren neben den Museen auch die vielfältigen Sportmöglichkeiten. Wanderfreunden eröffnen sich durch 17.000 km Wanderwege, die vom Vogesenclub gepflegt werden, nahezu unbeschränkte Möglichkeiten. Aber auch Radler finden in Frankreich traditionell gute Möglichkeiten.
700 Kilometer gut ausgeschilderte Radwege zeugen davon. Und rund um den 1424 Meter hohen Grand Ballon finden sich auch jede Menge gut ausgebaute Mountainbikewege. Selbst die Freunde des Golfsports kommen nicht zu kurz. Sie haben im Oberelsass die Wahl zwischen fünf verschiedenen Plätzen, die meist im Rheintal liegen.
Wer Golf nicht nur als sozialen Event, sondern als Sport begreift, sollte die Anlage „Golf Public Trois-Epis“ in Ammerschwihr besuchen.
Einsteiger können einen Schnupperkurs buchen. Und wer die Platzreife besitzt, dreht eine oder zwei Runden auf dem Neun-Loch-Platz am Fuße der Vogesen. Danach weiß der Golfer, was er getan hat, und das Essen, das ja einen wesentlichen Teil des elsässischen Savoir-vivre ausmacht, schmeckt gleich noch einmal so gut.

Gut zu wissen

In die Straßburger Innenstadt sollten Sie möglichst nicht mit dem Wagen fahren. Parkplätze sind rar, und Falschparker müssen mit empfindlichen Geldbußen rechnen. Besonders schwierig erweist sich die Parkplatzsuche an den im Elsass generell verkaufsoffenen Samstagen sowie an deutschen Feiertagen, die in Frankreich keine sind. In Straßburg empfehlen sich mehrere Straßenbahnlinien als billige und zudem bequeme Alternative (Auskunft beim Informationsbüro an der Grenze). Die Weinstraße gehört zu den Highlights eines Elsassaufenthalts. In den Hauptferien kann ein Besuch allerdings zur Qual werden, besonders am Wochenende, wenn zahlreiche Ausflügler aus der Region für zusätzlichen Trubel sorgen.

Genussvolle Entdeckungstour

Zum Beispiel in Riquewihr, das von Ammerschwihr in rund 20 Minuten zu erreichen ist. Das Städtchen ist, zugegeben, stark touristisch geprägt, dafür bietet es aber eine hervorragende Gastronomie und Parkplätze, die auch für große Reisemobile nutzbar sind. Ob Flammkuchen, Schnecken nach elsässischer Art oder Hühnchen in Riesling-Sauce, hier findet der Besucher alle typischen Gaumenfreuden der Region. Freunden exquisiter Küche sei ein Besuch im Restaurant „La Table de Gourmet“ im Zentrum von Riquewihr angeraten. Selbstverständlich werden hier die Weine ausgeschenkt, die die Region auch über die Grenzen weit bekannt gemacht hat. Sieben Rebsorten werden im Elsass angebaut, aber mit dem Pinot Noir nur ein einziger Rotwein. Freunde fruchtiger Weine greifen zum Muscat, Sylvaner oder Gewürztraminer, wer eher einen weichen, frischen Weißen bevorzugt, liegt mit dem Pinot Blanc richtig, und der elsässische Riesling schließlich ist über jeden Zweifel erhaben, gilt er doch als einer der besten Weißweine der Welt.
Entlang der 170 Kilometer langen Elsässischen Weinstraße laden kleine Weinlokale, die „Winstubs“ zur Einkehr ein. Zahlreiche Winzer, die ihre Weine selbst vermarkten, bieten auch Verkostungen an und zeigen den Interessenten, die dann später meist auch das eine oder andere Fläschchen mitnehmen, gerne ihren Weinkeller. Na dann, Prost!

Insider Tipps

Westlich von Wissembourg im Naturpark Nordvogesen thront auf einem Koloss von Felsen eine der imposantesten nordelsässischen Burgen. Burg Fleckenstein ist daher ein Muss für jeden Burgenliebhaber. Zu den benachbarten Ruinen Hohenburg und Loewenstein führt ein schöner Rundwanderweg. Collmar an sich ist natürlich einen Ausflug wert. Der Quai Poissonnerie bietet darüber hinaus ein sehenswertes Kleinod. Früher haben hier die Fischer ihre frischen Fang in Reusen in der Lauch aufbewahrt. Heute gibt es in den idyllischen Schifferhäusern noch das eine oder andere Fischgeschäft, welches sich seine Urtümlichkeit bewahrt hat. Hier und da ein Blick in den Innenhof lohnt sich.

Kurioses

Die traditionellen Brauereien klagen über sinkende Nachfrage und müssen sich immer neue Varianten von Biercocktails einfallen lassen, um auch junge Leute zu begeistern. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich hingegen Minibrasserien, die noch ihr eigenes Bier brauen.

Wichtige Adressen

Tourismusinformation:
Comité Régional du Tourisme d’Alsace BP 247
68005 Colmar Cedex
Telefon: ++33-389247350
Fax: ++33-389247351
www.tourisme-alsace.com

Association Départmentale du
Tourisme Du Haut-Rhin
Maison du Tourisme
1, rue C. Schlumberger
68006 Colmar Cedex
Telefon: ++33-389201068
Fax: ++33-389233391
www.tourisme68.com

Maison des Vins d’Alsace
12, Ave. De la Foire aux Vins BP 1217
68012 Colmar
Telefon: ++33-389201620

Elsässer Freilichtmuseum
Ecomusée d’Alsace
Chemin du Grosswald
68190 Ungersheim
Telefon: ++33-389-744474
Fax: ++33-389-744465
www.ecomusee-alsace.com

Schlumpf-Sammlung
192, Ave. de Colmar
68051 Mulhouse
Telefon: ++33-389332323
Fax: ++33-389320809
www.collection-schlumpf.com  


Text und Bild: Martin Häußermann

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CARAVAN SALON 2012

 

Der INTERNATIONALE CARAVAN SALON findet vom 24. August bis  02. September 2012 in Düsseldorf statt. Mehr über die weltweit größte Messe für die mobile Freizeit:


Zur Abschluss-Pressemeldung 2011...


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