Fiat Ducato

Drei Dieselmotoren mit vier Zylindern sorgen hier für Vortrieb. Einstiegsmotorisierung ist ein 2,2-Liter mit 100 PS, der aber lediglich in leichten, kleinen Kastenwagen ausreichend Reserven bietet. Darüber rangiert der 2,3-Liter Turbodiesel, der im Kastenwagen 120 PS leistet, in den für Reisemobilaufbauten gedachten Fahrgestellen jedoch 130 PS. Temperamentvoll geht der Dreiliter mit 157 PS zur Sache, der ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmeter mobilisiert. Die beiden stärkeren Maschinen übertragen die Kraft über ein Sechs-Gang-Getriebe, beim 100 PS-Motor müssen fünf Gänge reichen. Ein Automatikgetriebe, wie es der Vorgänger hatte, ist nicht mehr im Programm, dafür aber ein automatisiertes Schaltgetriebe.Nicht nur im Antrieb, auch bei der Verzögerung sind Fortschritte zu verzeichnen. Erstmals sind alle Fahrzeuge und Fahrgestelle mit vier Scheibenbremsen ausgestattet. Neben ABS ist jetzt auch das elektronische Stabilitätsprogramm ESP an Bord, das sich dank ladungsabhängiger Regelung auch für aufgebaute Fahrzeuge eignet.Schließlich ist das aufgebaute Reisemobil (Wohnmobil) die Domäne des Ducato, sein Antriebskonzept mit quer eingebautem Frontmotor und Frontantrieb machen ihn sehr flexibel und vielseitig einsetzbar. Der Ducato hat zwei baugleiche Geschwister, die beide aus Frankreich stammen: den Peugeot Boxer und den Citroen Jumper.


