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Anhängerführerschein







B, BE oder B96 

Welchen Führerschein benötige ich für meinen Caravan? Mit unserem Führerscheinrechner finden Sie es spielend einfach heraus. Erfahren Sie, ob auch Sie vom neuen B96-Führerschein profitieren!

f.re.e 2012 in München








Die f.re.e in München findet vom 22. bis 26. Februar 2012 statt

Zubehör

Klima- und Heizgeräte

Heizungen in Caravans und Reisemobilen sind kein übertriebener Luxus. Eigentlich kann man nur im Sommer auf die zusätzliche Wärmezufuhr im Fahrzeug verzichten. Für den Campingurlaub während der drei...

Rückfahrkameras

Ein Rückfahrkamerasystem macht Reisemobilfahrern das Leben leichter.
Die Gefahr, beim Rangieren das Fahrzeug zu beschädigen oder gar
Menschen zu verletzen, wird deutlich reduziert...

Vorzelte

Die Ausstattung, mit welcher man beim Campingurlaub unterwegs ist, besonders wichtig. Gerade beim Vorzelt sollte grundlegend feststehen, welchen Ansprüchen es genügen soll und welchen Bedingungen es...

Die wohlige Wärme der Nostalgie

Als Arist Dethleffs vor 75 Jahren das erste „Wohnauto“ in Deutschland baute, dachte er nicht daran, dass er damit den Grundstein für eine Industrie legt, die ein dreiviertel Jahrhundert später über 5 Milliarden Euro Umsatz verzeichnet. Es waren vor allem Tüftler wie Dethleffs, die in den frühen dreißiger Jahren die Geschichte des Caravaning in Deutschland begründeten. Überwiegend angetrieben von privaten Motiven bauten sie für den Eigenbedarf eine „Arche“, eine „Kajüte“ oder ein „Wohnauto“ – so nannten sie ihre Kreationen damals.        

Erst in der Mitte der dreißiger Jahre fingen diese Pioniere an ihre Wohnwagen auch im Auftrag zu fertigen – das war der Beginn des serienmäßigen Wohnwagenbaus. Unterbrochen vom zweiten Weltkrieg kam der erste große Boom des Caravaning in Deutschland in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

VW Käfer schleppten die Wohnwagen über die Alpen und begründeten den Campingtourismus in Italien. Bis heute zählt der Stiefel mit der schier endlosen Küste zu den beliebtesten Urlaubszielen der deutschen Caravaning-Fans. Bis in die siebziger Jahre steigerte die Caravanindustrie ihre Produktion und erreichte im Jahr 1977 die Höchstmarke von 89.022 produzierten Caravans.

Aber kaum erreichte er seine volle Blüte, bekam der Caravan Konkurrenz aus eigenem Hause: das Reisemobil. Entsprungen aus dem gleichen Gedanken der Unabhängigkeit wie seinerzeit der Caravan, variierte das Reisemobil das Thema. Während der Caravan inzwischen zunehmend als mobiles Ferienhaus auf Campingplätzen genutzt wurde, rückte das Reisemobil das „Herumreisen“ wieder in den Mittelpunkt. Der Freiheitsgedanke der Pioniere wurde dadurch neu belebt. Zwar geht auch die Geschichte des Reisemobils im privaten Gebrauch streng genommen auf die 50er Jahre zurück. Breite Akzeptanz in der Bevölkerung erreichten diese Fahrzeuge jedoch erst in den siebziger und frühen achtziger Jahren in denen der Bestand an Reisemobilen jährlich zwischen 10 und 34 Prozent zulegte. Waren 1969 noch 4.839 Reisemobile in Deutschland zugelassen, so waren es 15 Jahre später bereits 127.966 Fahrzeuge. Der positive Trend des Reisemobilbestands hält bis heute an. Das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg registrierte 325.101 Reisemobile zum Stichtag 1. Januar 2009.
CIVD-Schätzung: Halter von Reisemobilen können ihre Fahrzeuge als PKW, LKW oder Büromobil anmelden und fallen aus der Bestandsstatistik der Reisemobile als „Sonstige Kfz-Wohnmobile“ des Kraftfahrt-Bundesamtes heraus. Fahrzeuge, die unterjährig an- und wieder abgemeldet werden (so genannte „vorübergehende Außer-Betrieb-Setzung“) fallen ebenfalls aus der Statistik. Aufgrund ihrer saisonalen Verwendung ist dies jedoch bei vielen Reisemobilen der Fall. Insgesamt schätzt der CIVD daher den tatsächlichen Bestand der Reisemobile auf rund 440.000 Fahrzeuge.

Wie jedes industriell gefertigte Gut entwickelten sich auch Caravans und Reisemobile gemäß den Kundenwünschen weiter. Aus den praktischen zum Teil spartanischen und eher schmucklosen Wohnwagen der Fünfziger wurden Caravans und Reisemobile, die den Anforderungen von zeitgemäßem Geschmack, moderner Sicherheitstechnik und innovativem Design genügen. Wer heute über die weltweit größte Messe für Caravans und Reisemobile, den CARAVAN SALON in Düsseldorf geht, wird feststellen, dass unter den 2.000 ausgestellten Fahrzeugen für jeden Geschmack, Geldbeutel und Sonderwunsch ein Fahrzeug zu finden ist.

Die aktuellen Caravans zeigen jedoch nicht nur neue Farben und Formen sondern auch neue Fahrsicherheitskonzepte. Erstmals ergänzen elektronische Stabilitätsprogramme die bisherigen mechanischen Sicherheitseinrichtungen. Auch neue Fahrwerkssysteme für Caravans mit Luftfederung und hydraulischer Niveauregulierung werden präsentiert. In die gleiche Richtung gehen auch die modernen

Reisemobile: Neben den bisher weit verbreiteten Sicherheitsfunktionen wie Fahrerairbag, ABS und Anti-Schlupf-Regelung kommen nun auch verstärkt Beifahrerairbags und ESP zum Einsatz. Dreipunkt-Sicherheitsgurte auch auf den für die Fahrt zugelassenen Sitzen im Wohnbereich sind mittlerweile selbstverständlich. Die neue Generation der Vier-, Fünf- und Sechszylinder-Dieselmotoren mit bis zu 135 KW (184 PS) garantiert nicht nur ein zügiges Vorankommen auf allen Straßen, sondern ist zugleich sparsamer und umweltfreundlicher. Die neuen Motoren entsprechen dem Abgasstandard Euro 4 und sind auch mit Dieselpartikelfilter verfügbar.

Individualität und Ungezwungenheit
Auf rund 1,4 Millionen Caravans und Reisemobile schätzt der Caravaning Industrie Verband derzeit den Bestand an Freizeitfahrzeugen in Deutschland. Denn zu den zum Straßenverkehr zugelassenen Fahrzeugen addieren sich zahlreiche Caravans, die fest installiert auf Campingplätzen stehen und so als Wochenendhäuschen genutzt werden. Die Nutzung von Caravans und Reisemobilen unterscheidet sich tendenziell, dient aber letztlich immer der Verwirklichung der individuellen Freiheit des Nutzers. Den Caravaner hält es eher an einem Ort, auf einem Campingplatz, der ihm zusagt und auf dem er seine Mischung aus Ungezwungenheit und Komfort leben kann. Den Reisemobilisten zieht es eher weiter hinter die nächste Wolke, den nächsten Berg, den nächsten Ort, den nächsten Strand wo es sicher noch schöner und noch idyllischer ist. Während der Caravan in der Regel ein Minimum an Campingplatzinfrastruktur benötigt, kann sich das Reisemobil drei bis vier Tage völlig autark bewegen. Egal in welcher Form der Caravan oder das Reisemobil genutzt werden letztlich ist es immer das Ergebnis eines individuellen Ausdrucks. Ob als Wochenendhäuschen, als rollendes Ferienappartement, als „Landyacht“ oder als „Forschungsschiff“ – es kommt darauf an was man daraus macht.

Durch dieses hohe Maß an Individualität surft die Freizeitform Caravaning auf dem langfristigen Trend der stetig steigenden Individualisierung der Gesellschaft, die sich auch auf das Freizeitverhalten auswirkt. Wo Anbieter von klassischen Pauschalreisen

in den vergangenen Jahren schmerzhaft zum „Dynamik Packaging“ finden mussten, um diesem Trend zu begegnen, konnte Caravaning einfach seine ureigenen Trümpfe ausspielen und von der Entwicklung profitieren. Und auch ein zweiter Trend spielt der Freizeitform Caravaning in die Hände: die Alterspyramide. Denn für die Freizeitform Caravaning braucht man Zeit und Geld. Beide Faktoren kommen in den meisten Lebensläufen erst jenseits der 50 zusammen. Immer mehr Menschen über 50 bedeuten somit für Caravaning, dass die wichtigste Zielgruppe stetig wächst.

Denn Caravaning ist längst nicht mehr der „Arme-Leute-Urlaub“ der noch in vielen Köpfen herumspukt. Caravaning-Fans sind heutzutage Überzeugungstäter, die ein Hobby gefunden haben, dessen Vorzüge nicht in Euro und Cent aufgerechnet werden. Wer einen Durchschnittspreis von 14.650 Euro für einen modernen Caravan zahlt, den erhöhten Kraftstoffverbrauch in Kauf nimmt und die Übernachtungsgebühren eines Luxuscampingplatzes bezahlt, tut das nicht um billigen Urlaub zu machen. Beim Durchschnittspreis von 54.250 Euro für ein modernes Reisemobil erübrigt sich endgültig jede Diskussion. Natürlich gibt es im Einstiegssegment auch günstigere Fahrzeuge, die Hürde liegt bei Caravans bei knapp unter 6.000 Euro und bei Reisemobilen bei knapp über 30.000 Euro. Die Durchschnittspreise zeigen aber, dass die Caravaning-Fans bereit sind in ihr Hobby zu investieren.

Bilder: Wolf Dietrich Hiemesch

www.caravan-museum.de

 

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CARAVAN SALON 2012

 

Der INTERNATIONALE CARAVAN SALON findet vom 24. August bis  02. September 2012 in Düsseldorf statt. Mehr über die weltweit größte Messe für die mobile Freizeit:


Zur Abschluss-Pressemeldung 2011...


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