Die Folgen der Umweltzonen

Umweltzonen sollen die Menschen vor Feinstaub und den darin enthaltenen krebserregenden Schwebeteilchen schützen. Aber tun sie das wirklich? Bis heute kann nicht einwandfrei bewiesen werden, dass Umweltzonen und Fahrverbote die Luftqualität in Städten verbessern. Stattdessen werden dadurch wohl eher mehr Schadstoffe in die Luft geblasen. Denn wer eine Umweltzonenicht durchfahren darf und einen Umweg nehmen muss, fährt mehr Kilometer und stößt dabei auch mehr Schadstoffe aus –nur eben an anderer Stelle.
Wirtschaftlich haben die Zonen in jedem Fall Wirkung gezeigt. Die Besitzer von ungefähr 200.000 Reisemobilen sind bezüglichdes Wertes ihrer Fahrzeuge verunsichert. Händler zögern, ältere Gebrauchte überhaupt in Zahlung zu nehmen. Der Kauf des lang ersehnten neuen und umweltfreundlicheren Reisemobils ist häufig gefährdet.
Dem CIVD ist es in enger Zusammenarbeit mit der Filterindustrie gelungen, lang ersehnte Lösungen für ältere Reisemobile zu entwickeln. Dadurch sind ab sofort Umweltzonen für verunsicherte Reisemobilisten keine Hürde mehr.
Umweltzonen ... na und?
Auch wenn Umweltzonen ärgerlich und für viele völlig unverständlich sind, sollten wir uns den Spaß am Caravaning nicht verderben lassen. Tatsache ist:
- Alle Reisemobile – auch die ohne Plakette – können 5.400.000 europäische Straßenkilometer frei befahren. Das durch Umweltzonen eingeschränkte Straßennetz fällt nicht ins Gewicht.
- In den beliebten europäischen Caravaning-Destinationengibt es nur sehr wenige oder gar keine Umweltzonen (Frankreich, Spanien).
- Umweltzonen im europäischen Ausland betreffen zumgrößten Teil nur LKWs über 3,5 t.
- Deutsche Bundesautobahnen können ohne Ausnahmebefahren werden, auch wenn sie durch Umweltzonen führen.
- Nur sehr wenige Camping- und Reisemobilstellplätze in Deutschland liegen innerhalb der Umweltzonen.
- Vernünftige Ausnahmeregelungen für Reisemobile wie in Hannover, Bremen und Oberhausen ermöglichen zunehmend auch die Zufahrt zu Zielen in städtischen Umweltzonen.
Nachrüstmöglichkeiten für ältere Reisemobile

Besitzer von Reisemobilen mit gelber Plakette können sich freuen: Seit Ende 2009 gibt es nachrüstbare Filterlösungen, mit denen sie die grüne Plakette erhalten. Sogar Fahrzeuge ohne Plakette (EURO I) können den Sprung auf Grün schaffen. Umweltzonen sind mit diesen Systemen keine Hürde mehr.
Wie Dieselrußpartikelfilter funktionieren.
Es existieren zwei unterschiedliche Filstersysteme: Durchflussfilter und Wandstromfilter. In Durchflussfiltern ("offene Systeme") wird das Abgas in Nebenkanäle umgeleitet und dort von Rußpartikeln befreit. Sie müssen nicht gewartet werden und verhelfen Fahrzeugen mit gelber zur grünen Plakette.
Wandstromfilter ("geschlossene Systeme") reinigen den Motorausstoß wesentlich gründlicher. Das Abgas strömt durch eine poröse Wand, an der die Partikel haften bleiben. In regelmäßigen Abständen reinigt sich der Filter von selbst, indem er die abgelagerten Rußteilchen verbrennt. Sie können Fahrzeugen ohne Plakette oder mit roter Plakette zur grünen Plakette verhelfen.
Je nach Hersteller gibt es unterschiedliche Methoden der Regeneration. Die häufigsten sind: "katalytische Regeneration" (ohne Hilfsstoffe), "additive Regeneration" (mit Hilfsstoffen) und die sogenannte "Nacheinspritzung".








